Anzeichen einer Krankheit beim Hund

Ein paar wichtige Punkte, zum Thema Hund und Gesundheit, sollte jeder Hundebesitzer kennen. Es hat jetzt aber nichts mit Mund zu Mund Beatmung in meinen Artikel zu tun, sondern eher die wichtigsten Punkte, die man wissen sollte. Diese einfachen Kenntnisse sind sehr hilfreich und eigentlich auch interessant, wenn man einen Hund hat. Wenn man einen Hund hat, merkt man im Laufe der Zeit auch, wie der Hund sich verhält. Wenn irgendwann was ist, man Anzeichen sieht,  kann man das als Besitzer gut erkennen und sofort reagieren.

Aber bitte, wenn Ihr merkt, dass es Euren Hund nicht gut geht, ob das Verhalten sich verändert hat oder er Schmerzen oder eine Verletzung hat, bitte sofort zum Tierarzt. Meine Artikel sollen nie einen Tierarzt ersetzen. Sondern einfach etwas behilflich sein. Und ich selber finde immer noch Themen die, mich interessieren auch nach über 20 Jahren Hundehaltung. Vieles gelernt beim Job im Tierheim und durch die eigenen Hunde und viele Tierarzt Besuche. Wichtig ist auch eine Haustierapotheke.

Trinken und Fressen vom Hund

Jeder Hund nimmt das Fressen und trinken anders auf. Kein Hund ist wie der andere. Es kommen hier verschiedene Punkte entgegen wie die Aktivitäten, Verhalten und auch das Wetter sollte man nicht vergessen. Es kommt beim Trinken auch drauf an, ob man nur Trockenfutter füttert oder Mischfutter oder gar Barfen. Je kg sollte der Hund zwischen 40 bis 60 ml am Tag trinken. Also für ein 7kg Hund wäre das dann ca. 420 ml. Im Sommer kann das aber auch mehr sein. Trinkt der Hund nun deutlich weniger oder mehr sollte man das mit dem Tierarzt abklären. Es kann bei deutlich mehr trinken auch eine Krankheit dahinter stehen.

Frisst der Hund jetzt weniger oder mag gar nicht fressen muss man das Beobachten und notfalls auf das Verhalten achten und zum Tierarzt fahren. Wenn der Hund deutlich mehr fressen möchte, muss man schauen, ob es vielleicht an den Aktivitäten liegt oder ob er kastriert ist. Das kann dann ein höheres Fressverhalten deuten. Diese Anzeichen sollte man dem Tierarzt mitteilen.

Anzeichen von einer Krankheit

  • Veränderung vom Verhalten. Ruhiger, zieht sich zurück, apathisch, Schläft deutlich mehr als sonst. Zittert der Hund. Ist er vielleicht Schwach? Kann schwer aufstehen oder mag sich nicht anfassen lassen? Katzenbuckel und lässt die Rute hängen?
  • Frisst deutlich weniger oder viel mehr? Erbricht der Hund das Futter oder Magensäure?
  • Ist der Kot normal? Oder vielleicht Durchfall oder harter Stuhlgang?
  • Trinkt der Hund weniger oder deutlich mehr als sonst?
  • Hat der Hund Probleme beim Wasserlassen? Schmerzen oder deutlich öfters Urin lassen?
  • Hat er vielleicht Probleme beim Atmen? Hustet er vielleicht öfters?
  • Das Fell wirkt glanzlos, Sträubt sich oder hat Schuppen?
  • Juckt es dem Hund öfters? Beißt er sich an bestimmten Stellen mehr?

Fell und Haut sind auch wichtig

Das Fell sollte natürlich glänzen und keine Schuppen haben. Sollte das nicht der Fall sein, kann das an einen Mangel liegen oder vielleicht an den inneren Organen. Diese geben das recht schnell an Haut und Fell ab.

Körpertemperatur können wichtige Anzeichen sein

Man kann auch bei Unsicherheit, wenn man merkt, das es dem Hund nicht gut geht mit dem Fieberthermometer die Temperatur messen. Man sollte nur etwas Öl nutzen. Die Temperaturen bei kleinen Hunden liegen zwischen 38,5 und 39,0°C und bei großen Hunden 38,0 und 38,5°C. Beachten sollte man, das die Temperatur höher sein kann bei Anstrengungen und hohen Temperaturen.

Die Atmung vom Hund

Den kann man am besten beurteilen, wenn man sich hinter den Hund schräg stellt und das Heben und Senken vom Brustkorb beobachtet. Die Frequenz sollte pro Minute zwischen 10 und 40 liegen. Kann je nach Aktivität etwas erhöht sein.

Der Puls

Normal misst man den Puls bei Hunden an der Innenseite vom Oberschenkel. Mit der Ganzen Hand weit oben und vorne ganz den Oberschenkel umfassen. Der Daumen sollte an der Außenfläche liegen, zeige und Mittefinger innen. Man kann an der Innenseite die  Arterie leicht finden, diese ist ein recht dickes Gefäß. Dort kann man den Puls leicht messen, einfach 15 Sekunden den Pulsschlag zählen und den dann mit 4 multiplizieren. Kleine Hunde liegen so bei 100 bis 120 und große Hunde 80 bis 100.

Die Schleimhäute sind gut für Anzeichen

Die Farbe der Schleimhaut sieht man an der Maulschleimhaut. Dafür die obere Lefze aufklappen und schauen. Sie sollte blassrosa sein. Man kann mit dem Finger leicht auf die Schleimhaut im Maul drücken, innerhalb von 3. Sekunde sollte die Farbe wieder die gleiche sein wie am Anfang.

Verletzungen oder der Transport vom verletzten Hund

Man muss immer sehr vorsichtig sein, wenn der Hund verletzt ist. Der Hund kann noch so lieb sein, wenn er verletzt ist, Schmerzen hat, kann er beißen. Daher sollte man immer vorsichtig und mit Kopf arbeiten. Sollte das nicht möglich sein, kann man bis zum Tierarzt eine Maulschlaufe machen aus einer Verbandsmulde. Man sollte im ersten Moment schauen, wo ist der Hund verletzt? Knochenbrüche, Prellungen oder offene Wunden. Dann sollte man ein Auto organisieren, damit man zum Tierarzt kommt. Wichtig daher auch immer eine Notfallnummer im Handy zu haben, damit man dort anrufen kann und seine Ankunft mitteilen.

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