Ausbildung Tierpfleger

Der Tierpfleger, ein guter Beruf der nicht nur viel Abwechslung hat, sondern auch anstrengend ist. Ich möchte auf diesen Beruf eingehen und vielleicht ist ja der Job was für euch. Man sollte sich wie bei jedem anderen Job darüber Gedanken machen und was ich Rate, macht ein Praktikum. Nicht für 1 Woche, sondern schon mal für 4 Wochen und länger. Es sind immer noch Vorstellungen bei einigen da, die es so nicht gibt. Daher ein kleiner Beitrag und wenn die Neugier geweckt ist, könnt ihr euch näher Erkundigen und ein Praktikum machen.

Was macht ein Tierpfleger eigentlich?

In einer 3-jährigen Ausbildung (kann aber auch verkürzt werden auf 2 – 2,5 Jahre) versorgt man die Tiere, ob Haustiere im Tierheim wie auch andere Tiere im Tierpark und Zoo jeden Tag. Man Füttert diese, macht den Stall und die Gehege sauber und kümmert sich um alle anderen Belange rund um die Tiere. Man reinigt die Unterkünfte und ist zu 80 % mit Putzen und Füttern beschäftigt und der Rest ist dann alles andere was noch anliegt. Versorgung der Kranken Tiere, aufziehen von Babys und auch das begleiten beim Sterben ist ein Punkt, der nicht vergessen werden sollte.

Man lernt welche Tiere wie versorgt wird, welches Futter geeignet ist und welche Futtermittel Lebenswichtig sind. Worauf man achten muss beim Umgang und wie man Tiere zusammenführt. Dann lernt man mit dem Tierarzt zusammen den Bereich der Versorgung von Kranken Tieren und den Impfungen. Man ist auch zuständig für Operierte Tiere und muss auch mal eine Nacht Schicht einlegen, wenn das Tier Krank ist oder Nachwuchs ansteht.

Es gibt aber auch noch den Bereich für Forschung. Dort muss man die Tiere Versorgen und sich drum kümmern was alles auf dem Plan steht.

Es gibt 3 Fachrichtungen im Bereich Tierpfleger, „Tierheim und Tierpension“, „Zoo“ und „Forschung und Klinik“. Nicht alles ist für jeden geeignet. Das Praktikum ist Pflicht, um zu sehen welche der Richtungen zu einen passt. Neben dem Arbeiten mit den Tieren gibt es auch noch die Schule, die man einmal die Woche besuchen muss. Natürlich gibt es auch eine Anzahl an Urlaubstagen, die man im Jahr zur Verfügung hat.

Berichtsheft was man führen muss

Wie in jeden Betrieb muss man auch als Tierpfleger ein Bericht schreiben. Dort wird alles Notiert was man in der Woche für Aufgaben bekommen hat, Alle Fortschritte und Erledigungen werden festgehalten. Aber auch Probleme und andere Sorgen, die es in der Ausbildung gibt, gehören da rein. Das Heft wird vom Ausbilder aber auch in der Berufsschule kontrolliert und sollten Lückenfrei sein. Sollten immer wieder Fehler sein, oder was fehlen, bekommt man auf Dauer damit ärger.

Es gibt auch hier Zwischenprüfungen, die man ablegen muss und am Ende der Ausbildung muss man noch Schriftliche Prüfungen je nach Fachrichtung ablegen, zusätzlich dann noch eine Mündliche. Wenn man beides besteht, ist man eine staatlich anerkannte Tierpflegerin.

Das lernst du in der Ausbildung zum Tierpfleger

  • Hygiene bei der Tierhaltung. Als Tierpfleger lernt du wie die Gesundheit vom Tier und Mensch sichergestellt ist und wie man Krankheiten vorbeugen kann. Aber auch wie man Kranke Tiere versorgt und es desinfiziert.
  • Pflege der Raubtiere, Haustiere oder andere Wildtiere. Jedes Tier braucht seine eigene Pflege und hat besondere Bedürfnisse. Man weiß dann genau welches Tier wie versorgt werden muss, um ein Artgerechtes Leben zu ermöglichen.
  • Tierzucht wird auch gelernt und die kann bei Tieren gefährlich sein. Aber bei Tieren, die vom Aussterben bedroht sind, auch lebenswichtig sein kann, um diese zu retten. Oder bei Versuchstieren muss man für die Forschung Tiere züchten.
Katzenfuttertest

Man bekommt nach der Ausbildung noch viele Möglichkeiten für Fortbildungen, die man wahrnehmen kann. Es gibt dann den Tierpflegermeister und dann das Studium um in der Tiermedizin, Naturschutz und Agrarwissenschaft weiter zu kommen. Es sind viele Möglichkeiten, die einen dann offenstehen.

Voraussetzungen für die Tierpfleger Ausbildung

Am besten sind natürlich ein Schulabschluss von Haupt,- bis Abitur, gerade wenn man noch Studieren möchte. Gute Noten sind hilfreich in Deutsch, Biologie und Mathe. Und man sollte einige Voraussetzungen mit in die Ausbildung bringen.

  • Genauigkeit und Sorgfalt
  • Liebe zum Tier
  • Verantwortungsgefühl
  • Bewusst sein für die Gefahren
  • Neugier und Lernbereitschaft
  • Keine Scheu vor dem Putzen
  • Arbeiten im Team
  • Keine Scheu vor anderen Menschen

Punkten kannst du in der Ausbildung mit guten Noten in Biologie, aber auch Deutsch ist bei der Suche nach der Ausbildung sehr gut. Man kann die Ausbildung auch ohne Schulabschluss machen, aber gerade für das Studium später muss man ein Abitur am besten haben. Du musst belastbar sein, die Körperliche Arbeit ist nicht zu unterschätzen und das bei jedem Wetter. Du solltet für Tiere ein Händchen haben und Interesse Zeigen und das auch mal über die Arbeitszeiten. Es kann auch zur Nachtschicht usw. kommen, wenn ein Tier krank ist oder Nachwuchs ansteht.

Wichtig vor der Ausbildung sollte man einen Allergietest machen. Ärgerlich wenn man eine Ausbildung macht und es sich dann raus stellt das man Allergisch ist.

Viel Spaß beim Kennenlernen und ein Praktikum machen.

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