Bachblüten für Tiere – Was muss ich beachten?

Ich selber bin jemand der auch die Tiere mit Homöopathie und Bachblüten behandelt bzw. eine Therapie unterstütze, wenn meine Tierärztin das für sinnvoll hält. Ich habe bis jetzt nur gute Erfahrungen gesammelt und das schon seit über 16 Jahren. Als ich das damals kennenlernte, musste ich die Mittel in der Apotheke bestellen und das dauerte dann immer ein paar Tage. Es war alles noch recht neu und ich hatte zum Glück auch jemand an meiner Hand, der damit sich gut auskannte.

Wichtig und auch wenn ich mich wiederhole, bitte nie alleine die Tiere mit Backblüten behandeln. Das, was ich jeden Tierbesitzer aber empfehlen kann, sind die Notfalltropfen, und zwar die Bach Original Rescue Tropfen. Diese helfen im Notfall, wenn das Tier ein Unfall hatte oder es krank ist. Bitte nur dann geben und sofort sich auf dem Weg machen zum Tierarzt.

Was genau sind Bachblüten?

Eine Bachblütentherapie hat nichts mit Blumen zu tun, die an einen Bach wachsen. Sondern diese Therapie wurde in den 30er Jahren von einem englischen Arzt Dr. Edward Bach entwickelt. Bachblüten stammen von Pflanzen ab, die eigentlich nicht als Heilpflanze anzusehen sind. Dafür nimmt man ausschließlich wild lebende Pflanzen für die Bachblüten. Jeder sollte sich aber auch im Klaren sein, das man diese nicht gegen irgendwelche Beschwerden einsetzt, sondern gegen die negativen Grundstimmungen und Charaktereigenschaften, die zum Ausbruch bestehenden Probleme geführt haben.

Man geht davon aus, das die Anwendungsmöglichkeiten bei Tieren genau, wie bei uns Menschen zur Therapie von Erkrankungen eingesetzt werden kann. Tiere haben uns Menschen einen weiteren Vorteil, Sie überlegen, nicht ob es helfen kann. Dadurch können die Bachblüten uneingeschränkt in Ihren Eigenschaften auf das Tier übertragen werden. Bachblüten können gut als Therapie bei psychisch bedingten Erkrankungen eine gute Wirkung zeigen.

Man muss natürlich die Bachblüten den Charakter vom Tier anpassen. Ein dominantes Tier mit einem starken Willen kann man durch die Vine-Essenz alleine nicht ändern. Man muss schon feste Verhaltensregeln mitteilen. Darum bekommt man oft auch Hinweise, wie man mit dem Tier umgehen sollte, oder, ob es vielleicht hilfreich ist, was zu ändern. Daher ist das wichtig, das man hier immer jemand an der Seite hat, der die richtigen Bachblüten raus sucht und einen zur Seite steht. Aber man muss auch wissen das Bachblüten keine Wunder bewirken können.

Wann setzt man Bachblüten beim Tier ein?

  • Zur Begleitung anderer Therapien. Auch bei schulmedizinischen Therapien.
  • Das Tier mit Veränderungen der Lebenssituation zu kämpfen hat.
  • Behandlung bei psychischen Problemen wie Angst, Trauer usw.
  • Bei Erkrankungen die durch psychisches Ungleichgewicht ausgelöst worden ist.
  • Bei Zusammenführungen von Tieren als Unterstützung.

Behandlung und was man beachten sollte

Jeder sollte wirklich ganz genau hinschauen. Nicht alles, was man als störend empfindet, beim Tier ist eine Verhaltensstörung. Es kann auch vorkommen das die Störungen, warum auch immer diese ausgelöst wurden, durch die Bachblüten nur mäßig helfen können. Es ist immer eine ganze Beratung wichtig, in den man alle Probleme durchgeht und auch die Lebensumstände durchgeht. Wenn man also mit einem Hund nur 2 Mal am Tag für 5 Minuten raus geht, und er dann in der Wohnung durchdreht, kann man hier nicht nur mit Backblüten helfen. Da muss auch eine Veränderung vom Besitzer her, damit der Hund wieder zur Ruhe kommt und das Verhalten sich ändert. Also können die Bachblüten nur als Unterstützung zu der Therapie unterstützend genommen werden.

Dosierung und Anwendung beim Tier

Man bekommt von seinen Therapeuten oder Tierarzt hier natürlich genaue Anweisungen. Das heißt, man bekommt mitgeteilt, welche Dosierung von den Tropfen genommen werden soll und auch wann. Das kann 2x am Tag sein, aber auch 4x kann man das geben. Die genaue Einhaltung der Dosierung ist wichtig für die Behandlung.

Man kann die Tropfen ohne Probleme direkt geben, sollte das nicht ohne Stress gehen kann man die auch über das Futter oder ins Wasser geben.  Bei akuten Fällen sollte man diese aber direkt auf die Schleimhäute geben. Notfalls bei Katzen auf die Pfoten tropfen, diese werden dann beim Putzen aufgenommen.

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Störung. In der Regel dauert die Behandlung bis 4 Wochen. Chronische Erkrankungen, die länger als 4 Wochen bestehen, muss man mit dem Therapeuten besprechen. Hier kann es auch vorkommen, das in der Behandlung die Bachblüten einmal gewechselt werden, muss.

38 Bachblüten für Tiere

Nr.1 Agrimony

  • Tiere die sich nichts anmerken lassen
  • Es wird versucht den Menschen alles recht zu machen
  • Das Verhalten ist merkwürdig
  • Probleme und veränderungen beim alleine lassen

Nr.2 Aspen

  • Grundlos sich erschrecken
  • Für Tiere, mit Ängsten
  • Sensible Tiere
  • Wetterfühlige Tiere

Nr.3 Beech

  • Bei anderen Tieren intolerant sein
  • Gegen den Menschen intolerant sein
  • Extremen Schutztrieb
  • Unsauberkeit bei Tieren

Nr.4 Centaury

  • Tiere die willensschwach sind
  • Das Tier ist unterwürfig
  • Man kann das Tier leicht beeinflussen kann
  • Kein Durchsetzungsverögen
  • Extremes fixieren an den BEsitzer
  • Bei sehr langer Krankheit

Nr.5 Cerato

  • Unsicherheit bei Tieren
  • Tiere instinktarm sind

Nr.6 Cherry Plum

  • Kontrollverlust über sich selber
  • Auffälligkeiten mit Temperamentausbrüchen
  • Selbstverletzend
  • Frühe Trennung von der Mutter

Nr.7 Chestnut Bud

  • Keine Konzentration
  • Für Tiere die nicht wirklich lernfähig sind

Nr.8 Chicory

  • Hohe Besitzansprüche haben
  • Territoriales Verhalten
  • Taktisches Verhalten

Nr.9 Clematis

  • Desinteressierte Stimmungen
  • Passives Verhalten
  • Schlafend den ganzen Tag verbringen

Nr.10 Crab Apple

  • Empfindliches reagieren auf Unsauberkeit
  • Putzverhalten ist extrem
  • Mäkeln

Nr.11 Elm

  • Kaum Selbstvertrauen
  • Der Nachwuchs wird vernachlässigt
  • Überforderung
  • Bei Herausforderungen und Versagen

Nr.12 Gentian

  • Skeptisch gegen alles
  • Misstrauen gegen andere Tiere und Menschen

Nr.13 Gorse

  • Stark Verzweifelt sein
  • Lebenswille geht verloren

Nr.14 Heather

  • Alleinesein ist ein großes Problem
  • Aufmerksamkeit wird immer gefordert
  • Aufdringliche Tiere

Nr.15 Holly

  • Für aggressive und gefährliche Tiere
  • Bissgkeit
  • Eiversüchtiges Verhalten

Nr.16 Honey suckle

  • Das Zuhause und den Besitzer verloren haben
  • Heimweh
  • Bei großen Veränderungen
  • Reaktionen und Nachtragend sein

Nr.17 Hornbeam

  • Nicht artgerecht gehalten wurden
  • Alte und schwache Tiere

Nr.18 Impatiens

  • Für Tiere die ungeduldig und nervös sind
  • Für Tiere die immer unter Strom stehen

Nr. 19 Larch

  • Für Tiere die bestimmte Situationen meiden in denen sie sich beweisen müssen

Nr.20 Mimulus

  • Für Tiere die Ängste haben. (Tierarzt, Gewitter, Anfassen usw.)
  • Für Tiere die schüchtern ist

Nr.21 Mustard

  • Für Tiere die ohne Grund betrübt sind

Nr.22 Oak

  • Für Tiere die kein Ende finden
  • Für Tiere die sich verausgaben

Nr.23 Olive

  • Für Tiere die erschöpft sind
  • Nach großer Anstrengung
  • Nach Krankheit zur Regeneration

Nr.24 Pine

  • Für Tiere die sich schämen oder schuldig fühlen

Nr.25 Red Chestnut

  • Für Tiere die übertrieben fürsorglich sind

Nr.26 Rock Rose

  • Panische Reaktionen
  • Akuter Angst die man am ganzen Körper sieht
  • Nach großen Schrecken
  • Nach Unfällen

Nr.27 Rock Water

  • Extreme feste Gewohnheiten
  • Unflexible Tiere
  • Tiere die auffällig zuverlässig sind

Nr.28 Scleranthus

  • Für Tiere die Stimmungsschwankungen haben
  • Launische Tiere

Nr.29 Star of Bethlehem

  • Misshandelte Tiere
  • Traumatisiert sind
  • Ausgesetzt wurden
  • Schocksituationen
  • Schmerzhafte Erfahrungen
  • Tiere die man nicht Trösten kann
  • Die Reaktionsfähigkeit eingeschränkt sind

Nr.30 Sweet Chestnut

  • Nach langer Krankheit
  • Schlechte Haltungsbedingungen
  • Erschöpfung und an der Grenze der Belastbarkeit

Nr.31 Vervain

  • Für impulsive Tiere
  • Es wird viel Anerkennung gebraucht

Nr.32 Vine

  • Probleme bei der Unterordnung
  • Für dominante und tyrannische Tiere
  • Der eigene Wille wird durchgesetzt

Nr.33 Walnut

  • Veränderungen mit den das Tier nicht zurecht kommt
  • Veränderungssituationen für Tiere

Nr.34 Water Violet

  • Abweisend
  • Einzelgänger
  • Distanzierung zu anderen Lebewesen

Nr.35 White Chestnut

  • Konzentrationsschwirigkeiten

Nr.36 Wild Cat

  • Tiere die ihren Platz noch nicht gefunden haben
  • Junge Tiere zur Orientierung

Nr.37 Wild Rose

  • Teilnahmslose Tiere
  •  Apathisch sind
  • ´Wenn ein Tier sich aufgegeben hat

Nr.38 Willow

  • Verbitterte Tiere
  • Tiere die missgünstig sind
  • Beleidigte Tiere

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Kommentare 4

  • Ich wusste gar nicht, dass es so viele verschiedene Sorten gibt! Da kann man wieder sehr viel dazu lernen! Ich habe bisher noch keine Bachblüten verwendet, aber schon viel Gutes darüber gehört!

    Liebe Grüße
    Jana

  • Wow…
    Tolle Aufklärung. Ich hätte zu diesem Thema jetzt gar nichts sagen können und merke auf deinem Blog, wie wenig ich eigentlich über unsere geliebten Tiere weiß. Danke das du uns die Themen näher bringst.

    Alles liebe

  • Ich finde das sehr interessant, bisher haben wir aber noch keine Bachblütentropfen verwendet.

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