BARF – Dieses Fleisch sind für Hunde lecker!

BARFEN bei Hunden. Darüber kann man sehr viel Schreiben und es gibt immer wieder Sachen, die man noch nachtragen möchte. Aber irgendwann muss man anfangen, wenn man seinen Hund umstellen möchte und ihn mit frischem Fleisch ernähren möchte. Dazu gehören für die ersten Wochen die Informationen, die man als Besitzer braucht. Man kann nicht einfach von jetzt auf gleich umstellen und dann das andere Futter weg lassen. Man muss verschiedene Sachen einhalten, darüber habe ich schon einen Artikel geschrieben. Heute gehe ich auf Fleisch, Knochen usw. ein.

Welche Menge soll mein Hund zu fressen bekommen?

Man sagt, dass eine Tagesportion in der Regel 2 % bis 3 % vom Körpergewicht des Hundes sein sollen. Das ist aber nur ein Ausgangswert. Man muss das vom Hund zu Hund anpassen, der Stoffwechsel, Aktivität und das Alter spielt hier eine große Rolle. Man sollte immer beobachten, ob der Hund von der Futtermenge zunimmt, sein Gewicht hält oder vielleicht sogar Gewicht verliert. Dann muss man die Menge anpassen.

Welchen Fleischanteil braucht mein Hund?

Man sollte 80% Fleisch verwenden. Das bedeutet, dass man diesen Anteil an Fleisch, Fisch, Blut und Knorpel umrechnen sollte. 20% der Tagesration sollten pflanzliche Anteile haben. Man sollte genug Abwechslung bieten damit wichtige Nährstoffe, Mineralien und Vitamine enthalten sind. Auch mal Fleischsorten nehmen, die man selten füttert wie Pferd oder Strauß. Hunde mit Allergien reagieren sehr gut auf Fleischsorten, die sie vorher noch nie in Napf hatten.

Muskelfleisch von verschiedenen Tieren

Rindergulasch ist ein gutes Fleisch für den Einstieg und ideal für Neulinge die mit BARFEN anfangen.

Lammfleisch ist ideal für Allergiker und ideal für eine Ausschlussdiät.

Putenfleisch ist mager und für leichtfuttrige Hunde gut geeignet.

Ziegenfleisch ist gut für Allergiker, fettarm und sehr bekömmlich.

Kalbfleisch ist mager und sehr zart. Sehr gut bekömmlich und als Einstiegsfleisch gut geeignet.

Kängurufleisch ist sehr saftig und sind eine gute Grundlage für eine Ausschlussdiät.

Straußenfleisch ist gut für Allergiker gut geeignet und auch sehr bekömmlich.

Hirschfleisch ist sehr aromatisch, ideal für Allergiker und ältere Hunde. Das Fleisch ist sehr mager.

Kaninchenfleisch ist sehr mager und bekömmlich. Eine gute Alternative für sensible Hunde.

Rentierfleich ist für junge aber auch alte Hunde sehr geeignet. Kann auch für die Ausschussdiät genommen werden.

Pferdefleisch ist proteinarm und eignet sich sehr gut als Grundlage für eine Ausschlussdiät.

Schlundfleisch vom Rind ist sehr zart und bekömmlich. Sehr gut geeignet für Welpen und ältere Hunde.

Lefzen und Maulfleisch vom Rind sind Schmackhaft und bieten dem Hund etwas Beschäftigung. Es ist bissfester von der Beschaffenheit.

Pferdeherz gehört zu den Innereien, besteht aber fast ausschließlich aus Muskulatur und ist sehr fettarm.

Rinderzunge besteht aus Muskeln und ist zart und bekömmlich.

Rinderherz sehen wir als Muskelfleisch an, gehört aber allerdings zu den Innereien. Das Fleisch ist sehr reich an Protein und enthält kaum Fett.

Innereien für den Futternapf

Rinderlunge ist fettarm und besonders mager und ideal für Hunde die leichtfuttrig sind. Besitzen auch in einer größeren Menge kaum Energie.

Rinderniere ist sehr eiweißreich, und enthält sehr wenig Fett. Man sollte es nicht öfters als 1 bis 2 Mal die Woche füttern.

Rinderleber enthält sehr viel Eisen und Vitamine der Sorte A, B2, B12, Biotin und andere. Man sollte die Leber aber nicht in großen Mengen füttern. Zu viel Vitamin A kann gesundheitliche Probleme hervorrufen.

Pferdeleber ist mal eine Abwechslung im Futternapf. Die Pferdeleber hat einen hohen Eiweißgehalt.

Euter vom Rind ist fettreich und ist auch calciumreich. Ein gutes Futter für Welpen, aber auch für Hunde die Krank oder unterernährt sind gut geeignet.

Mägen dürfen auch nicht fehlen im Napf!

Grüner Pansen vom Rind ist hochwertig. Es enthält vorverdaute Grünpflanzen der Tiere.

Blättermagen vom Rind ist wie beim Pansen und enthält vorverdaute Bestandteile. Er ist aber auch sehr Fettarm und ideal für Hunde die das Gewicht verringern müssen.

Pansen vom Lamm ist für Allergiker sehr gut geeignet. Enthält hochwertiges Protein, viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Weißer Pansen vom Rind ist gereinigt und vorgegart. Enthält aber auch weniger Vitamine und Mineralien als der grüne Pansen.

Fisch sollte auch mal in den Napf!

Lachs ist sehr fettreich und sollte nicht öfters als 2 Mal die Woche gefüttert werden. Enthält aber wichtige Omega-3-Fettsäuren.

Forelle ist ein Eiweißreicher Fisch mit mittlerem Fettgehalt. Hat Aber auch Vitamine B1, B2, B6, C, A und E und natürliche Quelle für Omega-3-Fettsäuren.

Sprotten haben wertvolle Omega-3-Fettsäuren und dürfen auch ab und zu mal in den Napf.

Knochen sollte man auch mit anbieten! (Immer roh Füttern, erhitzte Knochen können Splittern)

Markknochen vom Rind werden sehr gerne genommen. Das Mark sollte man aber raus nehmen.

Lammknochen sind gut verträglich für Allergiker.

Kalbsknochen sind für kleine und junge Hunde ideal.

Hirsch- oder Rehknochen sind für Allergiker eine gute Alternative.

Rückenknochen vom Huhn sind für kleine Hunde eine gute Lösung.

Pferdeknochen sind sehr hart und fettarm. Oft sind diese noch mit Sehnen bestückt. Sorgt für Knabberspaß und auch für Allergiker geeignet.

Andere Lebensmittel für den Hunde Napf!

Milchprodukte sollte man vermeiden. Man kann aber mal Quark und Hüttenkäse mit anbieten. Enthält viel Calcium und leicht verdauliches Eiweiß.

Eier darf man auch Füttern, bzw. das Eigelb. Eiklar sollte man nicht geben.  Sollte daher nur selten gefüttert werden. Eierschalen kann man mit Füttern. Damit der Hund ausreichend Calcium bekommt, sollte man in der Woche 2 Eier füttern für eine ausgewogene Fütterung.

Öle sollten in die ausgewogene Hundeernährung nicht fehlen. Man sollte aber auf kaltgepresste Öle zurückgreifen.

Obst- und Gemüse sollten zum Fleisch und Fisch gereicht werden!

Am besten ist es wenn man das Obst- und Gemüse püriert und das dann mit verfüttert. Aber nicht alles ist für den Hund ungefährlich. Unbedenklich sind:

  • Salate
  • Fenchel
  • Gurke
  • Chinakohl
  • Karotten
  • Sellerie
  • Kürbis
  • Radieschen
  • Mangold
  • Rote Beete
  • Zucchini

Eine Liste für Obst- und Gemüse für Hunde habe ich hier geschrieben.  Dort hab ich einiges aufgelistet.

Kommentare 3

  • […] Tier selber entscheiden, was man in den Napf geben möchte. Es kann nicht nur die Meinung geben „Nur BARF“ oder nur „Trockenfutter“. Natürlich ist BARF eine sehr gute und gesunde Fütterung, aber das muss man nicht jeden […]

  • Huhu….

    Das nenne ich ja mal ausführlich 😉
    Meine Eltern haben auch einen Hund und verwöhnen ihn von vorne bis hinten *lach*. Sie holen immer direkt vom Fleischer was für die Kleine. Irgendetwas recht teuerer…

    Alles liebe

  • Ich habe mich noch nicht mir dem Barfen auseinander gesetzt. Ehrlich gesagt fand ich das bisher immer sehr aufwendig. Vielleicht waren es auch eher die Menschen, die ich hinter dem barfenden Tier vorfand. Der Hund bekam vom Feinsten und der Mensch isst ein minderwertiges Fertigprodukt.Bis dato investiere ich viel Zeit fürs Kochen für die menschlichen Familienangehörigen. Aber interessant ist die Liste allemal. Besonders zum Schluss ;-), denn diese Liste könnte sich so manches Frauchen und Herrchen auf ihren Speiseplan setzen ;-)!

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