Der Welpe zieht ein – stubenrein werden!

Der Welpe ist nicht nur süß und zum Verlieben, sondern es bedeutet auch viel Arbeit wie Stubenrein und die Erziehung. Man hat sich für einen Welpen entschieden um mit ihn zusammen groß zu werden, ihn aufwachsen zu sehen. Es gibt schöne Momente, aber auch Momente die sehr anstrengend und Zeit intensiv sein können. Das sollte man sich vorher genau vor Augen halten und nicht erst dann, wenn der Welpe da ist. Leider gibt es immer wieder Leute, die dann den Welpen weg geben weil Sie ihn nicht Stubenrein bekommen. Aber nicht weil der Welpe das nicht lernen möchte, sondern weil man nicht intensiv mit den Welpen üben möchte.

Meistens sind die Welpen wenn Sie zu einen ziehen 12. Wochen alt und haben schon etwas gelernt, das sie nicht in die Wohnung machen dürfen. Bis das aber 100% klappt, dauert das einige Wochen bis Monate. Wichtig ist, dass man mit dem Welpen zusammen das lernt und auch immer dran bleibt. Und vor allem den Kleinen nicht ausschimpfen oder bestrafen, wenn was daneben geht. Es sind Kinder und da kommt es immer wieder vor, das Mal, was daneben geht.

Stubenrein, die ersten Schritte im neuen Zuhause

Der Welpe kommt, die ersten Tage sind sehr aufregend für beide Seiten. Doch man sollte sofort Anfangen das zu üben. Also, wenn der Welpe wach wird, nach dem Schlafen sollte man sofort die Leine anbringen und raus gehen. Ich empfehle, dass man das Halsband oder Geschirr am Tag am Welpen lässt, so kann man schneller reagieren. Für die ersten Wochen sollte man auch nicht zu große Spaziergänge machen. Wichtig immer an der gleichen Stelle absetzen und dann braucht man meistens etwas Geduld. Es kann sein, das der Kleine dann nichts macht und wenn man wieder rein geht, passiert das und er macht in die Wohnung. Hier muss man dann einfach weiter üben und draußen so lange warten, bis er was gemacht hat. Dann sofort Loben, wenn er draußen sein Geschäft gemacht hat.

Loben ist sehr wichtig und man kann das auch „übertrieben“ machen. Der Kleine freut sich dann und es prägt sich, wenn man das beibehält. Ab und zu kann man auch eine Belohnung geben in Form von einem Hundekuchen. Ansonsten viel Loben und Knuddeln, das ist die beste Belohnung, die man den Welpen geben kann.

Die ersten Wochen ist man also, damit beschäftigt das man den Welpen sich nimmt und sofort auf dem schnellsten Wege raus kommt. Das ist, wenn er wach geworden ist nach dem Schlafen, nach dem Spielen und Fressen und natürlich immer drauf achten, wenn er sich meldet oder sich einen Platz sucht und sich dreht. Dann muss man sich beeilen. Daher muss der Welpe eigentlich immer beobachtet werden. Nachts muss man schauen, mit der Zeit lernt der Welpe es auch, sich zu melden. Dann schnell Hose und Schuhe an und raus. Man darf sich hier nur nicht viel Zeit lassen, das Aushalten ist nur für eine kurze Zeit möglich. Das lernt er aber mit den Wochen immer mehr, das die Zeiten immer größer werden.

Faustregel für den Welpen die ersten Wochen

  • Für die ersten Wochen sollte man alle 2 Stunde raus gehen damit er sich lösen kann.
  • Sofort rausgehen wenn der Welpe wach wird, nach dem Fressen und Spielen.
  • Später ab dem 4 Monat kann man auf alle 3 Stunden das ausweiten und später dann langsam steigern mit den Abständen.
  • Wenn man den Welpen nicht immer im Auge behalten kann, kann man auf einen Laufstall zurückgreifen oder die Räume absperren. So kann man den Haushalt machen ohne das der Welpe die Wohnung auseinander nimmt oder sich einfach entleert und man das nicht mitbekommt. Bitte aber nicht den Welpen weg sperren, das bereitet ihn dann noch Stress und er bekommt Angst. Daher würde ich eher auf ein Gitter in den Türen raten, so sieht der Welpe die Wohnung und man kann schnell reagieren wenn er Anzeichen macht, das er mal muss.
  • Pipirunden müssen nicht Spannend und Aufregend sein. Er sollte aber dabei noch Zeit bekommen das er auch „Zeitung“ lesen kann draußen.
  • Welpen-Toiletten finde ich nicht gut, der Welpe kann sich dran erinnern dass er immer an einer Stelle machen durfte und kann es dann probieren sich dort weiter zu entleeren. Daher sollte man Tag aber auch nachts mit den Welpen raus zu müssen. Egal wie Müde man ist.
  • kann man dem Welpen auch ein Wort beibringen, wenn er draußen macht dann „Pipi“ oder so was sagen. Das versteht er nach einigen Malen meistens sehr gut und kann auch in der späteren Hundezeit einen helfen.
  • Macht der Welpe dann doch mal in die Wohnung und man sieht das. Bitte nicht schreiend und bedrohlich auf den Welpen zustürmen. Das kann Angst auslösen und das Ergebnis wäre, das der Welpe kein Vertrauen aufbaut zum Menschen. Es könnte so schlimm werden, das er einfach nicht mehr macht wenn man dabei ist. Daher den Welpen einfach hochnehmen und raus gehen und wenn er draußen macht, Loben.

Stubenrein in der Stadt

Auch in der Stadt kann man meistens sehr gut mit den Welpen raus gehen und ihn das Lösen ermöglichen. Es ist natürlich etwas anderes, als wenn man am Randgebiet oder auf dem Land lebt und man dort einen Garten zur Verfügung hat. Aber es ist nicht unmöglich, es ist nur ein Projekt, das man genau planen muss. Der Welpe muss lernen und verstehen, was man möchte, wenn man ihn auf den Arm nimmt und sich auf den Weg nach draußen macht. Wichtig auf den Weg nach draußen sich nicht mit Nachbarn unterhalten oder Trödeln, das geht dann daneben. Man sollte also auf den schnellsten Weg den Welpen auf den Arm nehmen, Leine ran, Schlüssel schnappen und raus. Ihn dann auf den gewohnten Platz setzen und warten.

Es kann immer passieren, dass der Welpe dann vergessen hat das er muss. Aber das lernt er mit der Zeit und man darf einfach nicht die Geduld verlieren. Der weitere Punkt, es tut der Gesundheit von uns Menschen gut, man bekommt mehr Bewegung und frische Luft und man verliert dabei meistens auch noch etwas an Gewicht.

Vertrauen muss erst aufgebaut werden

Der Welpe muss in den ersten Wochen erst zum neuen Besitzer Vertrauen aufbauen. Das ist für die ersten Wochen mit einer Aufgabe, die man zusammen mit der Stubenreinheit üben muss. Alles ist neu und muss kennengelernt werden. Fremde Menschen, neue Umgebung und ein Leben ohne Mama und Geschwister. Dann kommen wir Menschen und tragen ihn immer wieder raus. Das, da nicht alles gut geht, das auch mal was in die Wohnung geht, ist normal. Daher sollte man die ersten Wochen den Welpen nicht noch zusätzlich überfordern mit neuen Sachen. Daher sollte das Vertrauen und das stubenrein an erster Stelle stehen.

Viel Ruhe und Geduld und vor allem Zeit braucht man. Es gibt Welpen die werden schnell stubenrein und es gibt welche, da dauert das Wochen bis Monate. Einfach immer weiter üben und dran bleiben dann klappt das.

Kommentare 2

  • Huhu..

    Sehr schön und besser hätte ich es nicht erklären können 😉
    Ich bin derzeit sehr geübt, was das stubenrein mit Welpen angeht. Hab ich vor ein paar Jahren jedes Jahr einen Welpen aufgezogen, der von seiner Mutter verstoßen war oder bei denen die Herrchen und Frauchen überfordert war. Hatte die Hunde dann immer ein halbes Jahr, bis sie dann endlich ein wirklich schönes Zuhause hatten. Die Familie wurden dann noch 1 Jahr lang betreut von uns. Da gab es noch Tipps zur Erziehung. Heute spende ich nur noch für den Tierschutz. Hab leider keine Zeit mehr dafür, mich um Tiere zu kümmern.

    Alles liebe

    • Ui da hast du aber wirklich vielen geholfen. Finde das richtig klasse. Machen ja nicht viele, den Tieren so zu helfen bis der richtige Mensch kommt.

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