Diabetes mellitus Zuckerkrankheit bei der Katze

Diabetes, das kennen wir von uns Menschen her und wissen, dass diese Krankheit nicht ohne ist. Doch es gibt ihm auch, den Diabetes bei Tieren. Heute möchte ich auf den Diabetes bei Katzen eingehen. Keine wirklich schöne Krankheit für die Katze, das Tier muss unter Kontrolle beim Tierarzt sein, muss anderes Futter bekommen, was extra dafür entwickelt wurde, und bedarf auch einen besonderen Therapieplan unter anderen mit Insulin. Ich habe das Thema mit einem Freund erlebt, war mit ihm oft beim Tierarzt, und auch wenn es kein schönes Thema ist, finde ich, es gehört auf meinen Blog. Es soll aber auf keiner Art und Weise den Tierarzt ersetzen oder zur Selbstbehandlung führen. Bitte das immer dem Tierarzt überlassen.

Was ist Diabetes Mellitus bei Katzen?

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die bei uns Menschen, Hund und auch bei den Katzen vorkommt. Man nennt das bei Katzen auch feliner Diabetes. Die Erkrankung ist ein überhöhter Blutzuckerspiegel. Normalerweise sorgt das körpereigene Hormon Insulin, welches in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird, dafür, dass der Zucker vom Blut ins Gewebe aufgenommen wird. Dort dient er den Zellen als ein wichtiger Energielieferant. Fehlt jetzt das Insulin oder kann es nicht mehr richtig wirken, steigt der Zuckergehalt im Blut deutlich an. Der Stoffwechsel kommt dadurch aus dem Gleichgewicht. Empfindliches Gewebe wie die Nerven sind davon besonders betroffen. Folgen davon können Nervenschäden sein. Anders fehlt dem Diabetes mellitus der Zucker in den Geweben, weil er nicht ausreichend aufgenommen werden kann.

Ursachen von Diabetes mellitus bei Katzen?

Der Diabetes mellitus bei Katzen entsteht, wie bei uns Menschen auch, durch den Mangel am Hormon Insulin oder durch eine Insulinresistenz. Insulin sorgt dafür, dass Zucker aus dem Blut in das Gewebe kommt. Ein Mangel an Insulin kann entstehen, wenn das körpereigene Abwehrsystem der Katzen fälschlicherweise die Zellen der Bauchspeicheldrüse bekämpft. Dadurch verliert sie Ihre Funktion und stellt weniger bis gar kein Insulin her. Es kann aber auch sein, das bei der Diabetes mellitus Katzen auch, dass zwar ausreichend Insulin vorhanden ist, aber die Zellen nicht mehr drauf reagieren.

Es kann aber auch bei Katzen im Erbgut vorhanden sein. Einige Katzenrassen wie die Burma Katze entwickeln häufig einen Diabetes. Aber am meisten trägt die Ernährung und Lebensweise eine sehr wichtige Rolle bei der Entstehung von Diabetes mellitus bei Katzen. Vor allem wenn die Katze übergewichtig ist, ist das gefährlich und die Katzen erkranken auch öfters an Diabetes mellitus.

Wie äussert sich Diabetes mellitus bei Katzen?

Es gibt verschiedene Symptome, die auf den Diabetes mellitus hindeuten können. Die Katzen trinken deutlich mehr als gewohnt und müssen auch viel mehr Urin absetzen. Betroffene Katzen können auch übergewichtig sein, sehr häufig magert die Katze ab, auch wenn diese öfters Heißhunger Attacken hat. Das Fell ist meistens glanzlos und struppig. Es können Nervenschäden sich bemerkbar machen, das erkennt man meistens an einem unregelmäßigen Gang. Sollte man das bei seiner Katze bemerken, sollte man die Katze gründlich untersuchen lassen.

Wie Diagnostiziert man Diabetes mellitus bei Katzen?

Damit der Tierarzt bei der Katze feststellen kann, ob Diabetes mellitus vorhanden ist, wird eine Blutprobe genommen. Jedoch ist ein hoher Blutzuckerwert alleine jedoch noch kein Beweis für die Zuckerkrankheit. Bei Aufregung kann die Katze einen höheren Blutzuckerwert aufweisen. Und der Tierarztbesuch und das Blutabnehmen ist eine deutliche Aufregung für die Katzen. Wenn jedoch im Blut der Katze ein bestimmter Zuckerstoff erhöht ist, steht die Diagnose Diabetes mellitus fest. Die Katze wird dann noch gründlich untersucht, um Folgeschäden des Diabetes mellitus zu erkennen und behandeln zu können.

Behandlung der Diabetes mellitus Katze?

Die Behandlung der Katzen besteht aus folgender Therapie, entweder muss man das fehlende Insulin ersetzen, oder man muss Medikamente geben. Diese machen das insulinresistente Gewebe wieder für Insulin empfindlich. Das sind dann sogenannte Antidiabetika Medikamente, die man seiner Katze täglich geben muss und das zur gleichen Zeit. Der Tierarzt wird einen die richtige Therapie für die Katze vorschlagen. Wenn der Diabetes noch nicht so stark ausgeprägt ist, genügt es oft, der Katze die Medikamente mit dem Futter zu geben. Das sorgt dafür, das der Blutzucker-Spiegel leicht gesenkt wird. Sollte das nicht reichen, wird eine Insulintherapie notwendig. Man bekommt vom Tierarzt dann angelernt, wie man der Katze das Insulin spritzt und worauf man achten muss. Welche Menge Insulin die Katze braucht, hängt von der Katze ab. Es kann etwas Zeit in Anspruch nehmen, bis man die richtige Dosis hat und die Katze drauf eingestellt ist.

Wichtig ist vor allem das man den Blutzucker kontrolliert und das regelmäßig. Dafür nimmt man die handelsüblichen Geräte aus der Humanmedizin. Diese bekommt man schon für kleines Geld oder auch mal geschenkt. Ich rate selber zum Vergleichen der Kosten von den Teststreifen, diese sind das teuerste am ganzen Messen.  Zum Piksen kann man auch die aus der Humanmedizin nehmen, die nennen sich Lanzetten. Beides bekommt man in der Apotheke.

Welche Sachen brauche ich für die Diabetes Katze zu Hause?

  • Einen Glucometer den man in der Apotheke bekommt. Man kann hier einen von Bayer nehmen. Ascensia Contour von Bayer. Der braucht nur 0,6 Mikroliter Blut für die Messung.
  • Lanzetten als Stechhilfe. Es gibt diese in der Apotheke von verschiedenen Herstellern. Diese sollte man nach ein paar Mal benutzen ersetzen. Diese setzt man in die Stechhilfe ein.
  • Teststreifen für den Glucometer bekommt man auch in der Apotheke. Diese sind nicht ganz billig. Es lohnt sich vorher die Preise zu vergleichen und sich dann das dazu passende Gerät zu kaufen. Evtl. bekommt man auch gute Angebote bei ebay und Amazon.
  • Heilsalbe für das versorgen wenn man Stechen muss. Braucht man nicht immer, aber nützlich wenn man diese zu Hause hat. Evtl. Bepanthen Salbe.
  • Notizbuch in den man alle Daten mit Uhrzeit und Datum einschreibt.

Welche Ernährung die Katzen jetzt brauchen und worauf man achten muss, gehe ich in einen weiteren Artikel drauf ein. Das ist nicht wenig, gerade mit dem Futter und den Sorten muss man genau aufpassen.

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Tierarzt Ihres Vertrauens! Ich übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

Kommentare 5

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

CommentLuv badge