Gesundheit – Dackellähmung die Behandlung

Krankheit Dackellähmung bei kleinbleibenden Hunderassen ist keine Seltenheit. Ich habe schon 2 Artikel online gestellt. Dort gehe ich auf das Thema ein, woher die Krankheit kommt, was das überhaupt ist und welche Untersuchungen der Tierarzt macht, bevor man die Diagnose Dackellähmung bekommt. Es gibt leider doch einige Hunderassen, die davon betroffen sind, es ist also nicht nur der Dackel, auch wenn der Name Dackellähmung meistens nur auf den Dackel gelenkt wird. Es kann aber auch einen Mischling, einen Schäferhund und sogar den Boxer treffen. Wünschen tue ich das keinen Hund. Man kann natürlich auch vieles tun, damit man den Hund etwas schonen kann vom Rücken und den Bandscheiben.

Heute möchte ich auf die Behandlung eingehen. Es ist natürlich nur eine Anregung, die man mit seinem Tierarzt besprechen sollte. Alleine sollte man niemals ein Tier behandeln. Ich schreibe von meinen Erfahrungen, die ich mit meinen Dacky durchgemacht habe. Alles wurde in Zusammenarbeit mit meiner Tierärztin auf ihn abgestimmt und behandelt. Dacky hatte zum Glück nur das erste Stadium ohne Lähmungen, was auf der einen Seite natürlich gut war, aber auch sehr schmerzhaft für ihn. Die Behandlung hat fast 4 Monate gedauert, bis er komplett Beschwerde frei war.

Behandlung des Bandscheibenvorfalls!

Die Behandlung gehört in die Hände eines Tierarztes. Man sollte den Tierarzt seines Vertrauens damit einbeziehen. Der Tierarzt sollte einen die Behandlung, die Medikamente und auch alle anderen Fragen beantworten und sich Zeit nehmen. Gerade als Besitzer hat man dann Sorgen und Kummer, die man besprechen möchte. Dafür nimmt sich ein guter Tierarzt in der Regel viel Zeit.

Nachdem die Diagnose gestellt wurde, wird es jetzt Zeit, dass man die richtige Therapie für seinen Hund findet und damit auch sofort anfängt. Dem Hund muss man helfen, vor allem müssen die Schmerzen behandelt werden. Je nach Grad der Schwere gibt es ein Schmerzmittel und auch entzündungshemmende Mittel, die dem Hund gespritzt werden. Auch bekommt der Hund ein Muskel Mittel, damit die Spannung der Muskulatur aufgelöst wird, damit der Druck auf Rückenmark und Nerven nachlassen und sich lösen kann. Meistens bekommt man für Zuhause dann noch Medikamente mit und man muss öfters natürlich zum Tierarzt. Je nach Hund gibt es auch noch ein Magenschutzmedikament, wenn der Hund Probleme hat.

Wichtig auch das man den Hund schont, also nur an der Leine laufen. Kein Rennen, Springen und keine Treppen steigen. Auch wenn sich das schwer anhört, man muss den Hund ruhigstellen, damit die Bandscheibe entlastet wird. Wichtig aber auch, das der Hund nicht wieder aufdreht, wenn die Medikamente wirken und die Schmerzen weniger werden. Da muss man als Besitzer 100% aufpassen. Also genau an die Anweisungen vom Tierarzt halten.

Operation wenn es Nötig wird!

Es kann natürlich auch eine Operation nötig sein, wenn der Schweregrad schlimmer ist. Je nach Ort, wo die Lähmungen auftreten. Das selber kann der Tierarzt einem dann Erklären, wenn das nötig ist. Hier sollte man auch immer wieder den Tierarzt ansprechen und fragen. Hilfreich kann auch ein Notizzettel sein, damit man alles aufschreibt. Der Tierarzt nimmt einen die Tausende fragen auch nicht Übel.  Bei Operationen wird das ausgetretene Bandscheibengewebe entfernt und es wird dann auch versucht das Rückenmark und die Nerven vom Druck zu befreien.

Homöopathie zur Unterstützung zur Klassischen Therapie

Ich habe zur normalen Therapie auch die Homöopathie bei Dacky mit angewendet. Alles mit dem Tierarzt zusammen ausgesucht und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Dacky hat verschiedene Produkte bekommen, die gut gepasst haben und vor allem sehr gut angeschlagen haben.

Vitamin B habe ich als Kapseln gekauft, diese habe ich Dacky 2 x am Tag gegeben. Diese sollten hochdosiert sein und helfen gegen Nervenschäden. Man kann diese zum Beispiel von Neuro-ratiopharm nehmen.

Mitbehandlung von Schmerz habe ich Rhus toxicodendron D30 und Arnica D6 gegeben. 6x täglich 5 Globulli. Bryonia D6 und Hypericum D4 habe ich in den ersten Tagen gegeben und das 6 x Täglich 5 Globulis. Für die Schäden an der Bandscheibe gab es 1x Täglich 5 Globulis von Calcium fluoratum D12 und auch bei der Verkalkungserscheinungen habe ich Berberis vulgaris D4 1x am Tag 5 Globulis gegeben.

Unterstützend gab es dann noch 3 x 1 Tablette Traumeel.

Und dann gab es noch Grünlippmuschel, diese hatte ich als Pellets und waren hoch dosiert. Jetzt bekommt man das auch schon so in der Apotheke gekauft. Es ist für die Gelenke sehr gut und hilft bei der Gelenkschmiere diese zu produzieren. Das habe ich Dacky bis zum Ende gegeben. Also jeden Tag mit etwas Leberwurst und wir haben damit die besten Erfahrungen gemacht. Zu den Grünlippmuschel werde ich aber auch noch gesondert was schreiben und das vorstellen.

Wie gesagt das Abstimmen der Mittel muss mit dem Tierarzt zusammen gemacht werden. Damit diese bei der Therapie helfen können. Ich habe mich bei den homöopathischen Mitteln für die Globuli entschieden, diese kann man wunderbar direkt in das Maul geben oder mit etwas Leberwurst füttern. Tropfen würde ich nicht nehmen, da diese Alkohol enthalten. Ansonsten bekommt man die Mittel auch noch als Tabletten.

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