Hilfe, die Katzen vertragen sich nicht mehr!

Katzen, sie sind nicht nur süß und zum Verlieben, sondern haben auch jeder einen eigenen Charakter und vertragen sich nicht immer. Es gibt Katzen, die lieben sich und kommen super miteinander aus, aber es gibt auch Katzen die können sich nicht riechen und gehen sich entweder aus dem Weg oder sie Kloppen sich. In den meisten Fällen gibt es natürlich zu 95% immer eine Katze, die zur anderen Katze passt. Katzen sind keine Einzelgänger und brauchen einen Partner. Natürlich gibt es hier auch kleine Ausnahmen, dass Katzen keine weitere Katze neben sich duldet. Probieren sollte man das natürlich immer.

So kommen wir auch zum Thema „Katzen vertragen sich nicht mehr. Was kann ich tun?“. Das kommt leider auch mal vor und kann nicht nur Stress für die Katzen bedeuten, sondern auch für uns Menschen. Es ist daher wichtig, dass ich das Thema Euch in einen Artikel näher bringen. Ich bin aber auch immer noch auf der Suche nach weiteren Ideen und Tipps für Katzen, die sich plötzlich nicht mehr verstehen. Schreibt mich dann gerne an mit Euren Tipps.

Und Plötzlich verstehen sich meine Katzen nicht mehr

Das hätte man sich niemals vorgestellt, das die Katzen die sich sonst immer vertragen haben, auf einmal Streiten. Normal waren diese wie ein Herz und eine Seele, und auf einmal verändert sich alles. Es kann durchaus passieren, dass die Katzen sich nicht mehr verstehen. Katzen können sich verändern und damit kann die Harmonie kaputt gehen. Und auf einmal steht man dann da, vor einer extrem großen Herausforderung. Meine Katzen vertragen sich nicht mehr. Warum und wie konnte das überhaupt passieren?

Es können sehr viele Auslöser sein. Der Besuch beim Tierarzt kann einer der Gründe sein. Es kann die Transportbox sein, wenn die Katze krank war und immer wieder hin musste. Das Häufige in der Transportbox sein. Fremder Geruch, die Kastration usw. Die andere Katze ist in der Zeit alleine zu Hause, auch wenn nur für eine kurze Zeit. Die Katze kann das alleine sein dann anders Empfinden und genießt es, das Revier alleine zu haben.

Die Katzen nehmen auch den Geruch vom Tierarzt wahr, es kann Angst auslösen und damit auch eine starke Abneigung gegen den Katzenpartner, der beim Tierarzt war. Meistens nimmt man das durch das Fauchen, Knurren und Angreifen war. Was sich aber auch nicht gibt, auch nach kurzer Zeit nicht. Die Katze, die beim Tierarzt war, versteht das natürlich nicht. Der Stress durch den Transport, der Tierarzt und dann das Fauchen vom Katzenpartner verunsichert die Katze und die meisten gehen dann in einen Gegenangriff über. Alle Punkte zusammengetragen sorgen dann dafür, dass sich die Katze entlädt und der Stress zwischen den beiden Katzen ist groß und sollte nicht hingenommen werden.

Katzen sind wirklich nachtragend – auch auf langer Sicht!

Auch wenn man das nicht denkt, Katzen können sehr nachtragend sein. Ich denke aber, jeder, der eine Katze hat, hat das schon einmal erlebt. Oft ignorieren die Katzen einen und schauen einen nicht einmal mit dem Hinterteil an. Ich kenne das bei meinen Katzen, dauert aber meistens nicht sehr lange. Dann kommen Sie wieder und möchten Leckerlis oder gestreichelt werden.

Aber wenn Katzen sich doch heftig anfeinden, passiert das sehr oft das es sehr lange dauert und die Katze stur ist. Sie nehmen das der anderen Katze sehr übel, beachten diese nicht mehr und sind meisten weiter auf Krawall aus. Das ist der Punkt, an den wir Menschen aktiv werden müssen. Wir müssen den Katzen helfen, dass sie sich wieder aneinander gewöhnen und Freundschaft schließen. Wenn man nichts macht, wird das auf Dauer nicht mehr so weiter gehen und die Tiere haben nur Stress und sind unglücklich.

Selbstbewusstsein der Katzen aufbauen und der Weg nach vorne

Als Erstes sollte man die Katzen trennen. Das heißt, jede Katze sollte einen eigenen Raum bekommen, damit Sie sich nicht mehr über den Weg laufen können. Also komplett die Türen schließen, sie immer in den Raum lassen und auch nicht kurz zusammenlassen. Das Sehen der anderen Katze sollte man auch vermeiden. Das Katzenzimmer muss dann auch eingerichtet werden. Also Katzenklo, Futter und Wassernapf und vielleicht Kratzmöbel und etwas zum Spielen.

Dann der zweite Schritt, für jede Katze muss man sich jetzt ausreichend Zeit nehmen. Also Kuscheln, Streicheln, spielen und verwöhnen. Man sollte aber ruhig und ohne Aufregung und Stress zum Tier gehen. Katzen bekommen alles mit, wenn man also unter Stress steht, überträgt sich das auf die Katze. Auch wenn es für uns Menschen stressig ist, beide Katzen getrennt zu halten und sich Zeit zu nehmen, sollte man hier immer die innere Ruhe haben.

Nutze die Stärken der Katze um ihr Selbstvertrauen aufzubauen. Also wenn die Katze gerne schmusen möchte, oder sie spielt sehr gerne mit einem Ball oder etwas anderen? Mit der Zeit weiß man, was die Katze liebt und macht sich das dann zunutze.

Die Katze sollte ihre Vorlieben intensiv auslebe und man sollte Sie auch drin fördern. Also jede der beiden Katzen natürlich. Wichtig ist, dass die Katze sich wohlfühlt und glücklich ist. Das kann ein paar Tage oder Wochen dauern. Das kommt immer auf die Katze an. Diese Zeit ist auch sehr intensiv für uns Menschen, man baut die Bindung noch weiter auf und irgendwann hat man das Gefühl, das der Zeitpunkt gekommen ist, dass man beide Katzen sich wieder vorsichtig näher bringen kann.

Die Spannende Zeit beginnt – das Zusammenführen der Katzen

Sehr spannend und aufregend wird das Ereignis, von dem die ganze Zukunft abhängt. Wichtig ist eine gute Vorbereitung, damit später alles glattgehen kann. Bei dem ersten Schritt sollte man drauf achten, das die Katzen sich nicht zu nahe kommen können. Am besten eignet sich dafür eine Gittertür, die man statt der normalen Tür einsetzt. Damit können die Katzen sich wieder sehen, riechen und beschnuppern, aber ohne dass sie sich kloppen können. So eine Gittertür kann man gut selber bauen mit einem Katzennetz, das auf Leisten gespannt wird.

Man sollte für den ersten Versuch des Annäherns sich einen Freund oder den Partner dazu holen und jede Katze bekommt dann einen Menschen an die Seite. Eine Dose mit vielen Leckerlis sollte jeder bei sich haben, auf die die Katze abfährt. Dann kann man die Tür öffnen, die Gittertür einsetzen und einfach abwarten. Bitte nicht die Katzen an die Tür locken oder setzen. Sie sollten von sich alleine aus dort hinbewegen und schnuppern. Auch wenn es lange dauert, einfach die Ruhe bewahren und nicht stressen.

Damit die Katze auf Dich reagiert, werfe ihr ab und zu einem Leckerli hin, lenke sie auf Dich. Das sollte mit der anderen Katze auch gemacht werden. Das Ablenken ist dafür da, das die Katzen nicht wieder aufeinander losgehen. Das Futter bringt einen positiven Effekt und prägt sich bei den Katzen ein. Diese Momente sind sehr wichtig. Danach dann die Tür wieder schließen und das Üben für den Tag beenden.

Viel Zeit und Übung braucht die Zusammenführung

Diese Übungen mit der Gittertür sollte man noch einige Male machen. Man kann dann auch die Zeit verlängern, so gewöhnen sich die Katzen gut aneinander. Nach und nach sollten sich die Katzen sich nähern, und immer Positiv aufhören. Das prägt sich in der Katze und sie freut sich auf die nächste Übung und macht dann auch gerne wieder mit. Bitte bedenke, dass die Laune bei Katzen auch mal schlecht sein kann. Ist wie bei uns Menschen.

Wenn man dann das Gefühl hat, man kann einen weiteren Schritt gehen, das heißt die komplette Zusammenführung, dann sollte man das Versuchen. Wichtig auch hier sollte man zu 2. Arbeiten und auch die Leckerlis sollten wieder mit dabei sein. So kann man beim Leckerlis geben irgendwann die Gittertür öffnen, aber wieder ohne Stress oder die Katzen drauf aufmerksam machen. So können die Katzen sich nähern und die Leckerlis haben einen positiven Effekt und irgendwann stehen die Katzen dann dicht zusammen, schnuppern und hoffentlich geht es dann auch harmonisch weiter.

Zusätzliche Hilfe und Tipps

Damit das nicht wieder vorkommt, sollte man am besten beide Katzen mit zum Tierarzt nehmen. Gerade wenn eine Katze doch sensible ist. Man erspart den Katzen damit Stress und das sie wieder aufeinander losgehen. Als Unterstützung kann man die Rescue Tropfen nehmen von Bach. Das unterstützt die Katzen und Sorgen für eine entspannte Stimmung auf pflanzliche Basis. Ist man selber auch nervös und aufgeregt, kann man selber auch ein paar Tropfen nehmen.

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