Hunderassen

Hunde haben mich fast mein ganzes Leben begleitet und am liebsten würde ich mir auch wieder einen Dackel holen. Doch leider macht meine Gesundheit da nicht mit, ich kann kaum laufen seit 2016 und das wäre dem Hund nicht fair. Ein Hund muss viel laufen und das kann ich jetzt nicht mehr bieten. Daher gehe ich mal mit dem Nachbarn eine Runde mit seinem Hund, den ich auch knuddeln kann. Doch meine Liebe gilt immer den Hunden. Mein letzter Hund war mein „Dacky“ ein Langhaardackel, der mit 18 Jahren leider verstorben ist. Das war das Schlimmste mit, was ich erlebt habe. Er fehlt mir immer noch so sehr und kein Tag vergeht, an den ich nicht an den süßen Mann denken muss.

Aus dem Grunde möchte ich immer wieder Hunderassen vorstellen. Zum einen aus Interesse von mir, da ich Hunde liebe und die unterschiedlichen Rassen sehr mag. Aber auch, damit man sich über die Hunderassen informieren kann. Wichtig ist, dass man sich immer vor dem Kauf informiert, ob man dem Hund auch gerecht werden kann mit seinen Bedürfnissen.

Beispiel: Ich kann nicht sportlich aktiv sein mit dem Hund, kann nur den normalen Spaziergang gehen. Da würde sich jetzt kein Husky oder ein Border Collie eignen. Diese Hunde und noch viele weitere Rassen brauchen mehr als nur etwas spazieren gehen.

Meine Bitte an alle, die einen Hund haben möchten

Bitte überlegt Euch genau, was ihr mit dem Hund machen möchtet und könnt. Dem Hund gegenüber ist das nur fair. Es gibt genug Hunde, die wegen dem Fehler der Menschen abgegeben werden. Wenn auf einmal der Boder Collie die Wohnung auseinandernimmt, weil er einfach nicht beschäftigt wird. Damit ist niemand glücklich und das kann man verhindern, wenn man sich vorher genau Gedanken macht und sich überlegt, damit dann der richtige Hund bei einen einzieht und man 15 Jahre glücklich zusammenlebt.

Hundekauf beim Züchter oder im Tierheim?

Ich empfehle auch immer, dass man in ein Tierheim geht und sich dort umschaut. Dort sitzen viele Hunde, die ein Zuhause verdient haben. Vor allem wird man dort auch gut beraten und für Anfänger ist das sehr wichtig. Und es muss nicht immer ein Welpe sein, sondern auch ältere Tiere haben es verdient, dass sie ein Herrchen oder Frauchen bekommen. Und auch im Tierheim sitzen immer wieder Rassehunde. Sollte man dort nichts finden, es gibt auch für jede Hunderasse eine Tierhilfe, die Hunde aufgenommen haben. Das wäre auch eine schöne Lösung, wenn man unbedingt eine besondere Hunderasse haben möchte. Vor allem ist man dort in der Regel gut aufgehoben, man erfährt über die Rasse und den Hund noch viel mehr, man lernt den Hund dort kennen und das nicht nur an einen Tag. Auch nach der Übernahme vom Hund hat man dort immer jemand, den man ansprechen kann, wenn man Probleme oder einfach nur Fragen hat.

Möchte man doch einen Rassehund vom Züchter haben, sollte man hier die Augen offen halten. Man sollte nicht sofort den ersten Züchter nehmen, sondern sich genau Informieren und mindestens 2 bis 3 Züchter besuchen. Leider sind viele Ausstellungen und Schleifen keine Garantie, das die Welpen dort liebevoll aufgezogen werden. Daher sollte man beim Anschauen genau schauen und auch vieles Fragen.

Achtet auf folgende Punkte

  • Wie sauber ist das Zuhause vom Züchter und den Hunden!
  • Wie geht der Züchter mit seinen Hunden um`
  • Schau wie die Welpen aufwachsen? Wachsen die Welpen in der Familie auf?
  • Welchen Eindruck machen die Welpen?
  • Ist der Züchter offen und Beantwortet er auch gerne Fragen?
  • Was sagt dir dein Bauchgefühl?

Am besten ist es, wenn man sich beide Elternteile zeigen lässt, viele Züchter haben die Hunde aber auch im Haus mitlaufen, das man diese in der gewohnten Umgebung sieht. Wenn Welpen da sind, sollte das Muttertier sich auch drum kümmern.  Die Züchterin wird natürlich auch Interesse haben, wohin der Welpe kommt und wie man lebt und was man vorhat. Ist dieses Interesse nicht vorhanden, wäre ich sehr skeptisch. Ein Züchter muss aber auch jeden seiner Hunde kennen und kann von Ihnen was erzählen. Vorsichtig wäre ich, wenn der Züchter nicht nur eine Hunderasse züchtet, sondern mehrere. Für mich wäre das auch wichtig, dass die Welpen mit der Familie im Haus aufwachsen und nicht isoliert in einem Zwinger oder einer Box.

Dacky Snoopy

Keinen Hund kaufen wenn:

  • Wenn die Welpen einen ungepflegten und kranken Eindruck machen. Augen Tränen, Eitern oder sie nackte Stellen im Fell haben.
  • Die Züchterin geht mit den Hunden nicht liebevoll um. Das kann sein das die Hunde immer weglaufen von der Züchterin, sie einen Rauen Ton hat oder die Hunde sich ducken. Das deutet auf Angst hin.
  • Es werden mehrere Rassen gezüchtet und angeboten.
  • Auch mehr als 20 Hunde und dazu noch Welpen muss man skeptisch gegenüberstehen. Vor allem wenn nur eine Person sich um die Tiere kümmert. Hier hat man nicht genug Zeit für jeden einzelnen Hund und Welpen.
  • Der Züchter hat kein Interesse wohin der Welpe kommt.
  • Wenn das Muttertier nicht vor Ort ist.
  • Wenn der Züchter einen anbietet den Welpen direkt nach Hause bringt, oder man sich auf einen Parkplatz treffen soll.

Einen Hund aus dem Ausland

Auch diese Möglichkeit hat man, jedoch kann ich nicht viel dazu sagen. Man muss sich dafür an verschiedene Organisationen wenden und mit dem dann alles absprechen. Es gibt aber auch schon Hunde aus dem Ausland, die bei Pflegestellen in Deutschland sind. Diese kann man besuchen und so kennenlernen. Dort kann man dann auch einiges zum Hund kennenlernen. Es gibt aber auch hier schwarze Schafe, da sollte man die Augen offen halten und sich über die Organisation genau Informieren und andere Erfahrungen dazu anhören bzw. lesen.

Genau der Kauf vom Hund aus einem Privathaushalt, auch hier sollte man auf den Umgang, die Haltung und die Gesundheit achten. Und wichtig, warum der Hund abgegeben wird. Leider ist das Letzte immer so eine Sache, die kann man nicht kontrollieren. Also auch hier auf das Bauchgefühl achten.

Kaufvertrag

Zu jedem Hund, egal ob vom Züchter, Tierheim oder privat sollte man einen Kaufvertrag machen. Den sollte man sehr genau Lesen und das wichtigste muss drinnen stehen. Rasse, Name, Alter, Farbe. Dann natürlich die Chipnummer und der Kaufpreis, bzw. Schutzgebühr, wenn der Hund aus dem Tierschutz kommt.