Impfen – Die Staupe

Impfen, gegen was, impft man sein Tier und was sind das für Krankheiten, wogegen man impft? Das ist nicht leicht sich alles zu merken. Was ist die Krankheit, welche Symptome merkt man und was kann passieren? Ich möchte etwas auf die unterschiedlichen Krankheiten eingehen, gegen die man impfen kann und sollte. Es ist aber schon interessant, was sich an Krankheiten hinter Staupe, Paravovirose usw. steckt. Krankheiten und Symptome stelle ich Euch vor. Diese Krankheiten gegen das man impfen kann, ist für Hunde. Ich werde die Krankheiten auf mehr als einen Artikel verteilen, es ist schon recht groß, das Thema Impfen und die Krankheiten. Für Katzen kommt in einen extra Artikel, das würde sonst alles Sprengen.

 Staupe

Eine sehr gefährliche Infektionskrankheit von Hunden. Die Krankheit ist mehr als 2 Jahrhunderte bekannt und kommt in allen Ländern vor, in den es Hundehaltung gibt. Dadurch wird das Staupevirus auch weiter verbreitet. Leider sind wieder vermehrt Fälle aufgetreten seit die Grenzen zum Osten geöffnet wurde. Das Virus kann je nach Bedingungen bis zu ein paar Tagen in der Außenwelt überleben. So ist auch durch Decken, Körbchen und andere Gegenstände im Umfeld eines Hundes gefährlich sein. Der Virus wird vom Hund mit Sekreten und Exkreten vom infizierten Hund ausgeschieden, das nennt sich auch Tröpfcheninfektion. Das wird von anderen Tieren aufgenommen. Damit setzt sich das im lymphatischen Gewebe, Rachenringes oder Bronchiallymphknoten fest und vermehrt sich.

Symptome von Staube beim Hund

Wenn der Hund sich mit Staupe infiziert hat, vermehren sich die Viren im Rachen und den Lymphknoten der Bronchien. Danach wandern diese ins Knochenmark und Lymphgewebe und danach in die Schleimhäute der Atemwege, Verdauungstrakt, Harn und Geschlechtsorgane. Die Staupe Viren setzen sich aber auch im Nervengewebe vom Hund an. Je nachdem wo sich die Staube sich manifestiert, zeigen sich unterschiedliche Krankheitszeichen.

Staupe kann akut oder chronisch verlaufen. Je nach Symptomen spricht man von der Nervösen, gastrischen, katarrhalischen, gastrischen oder auch Hard-pad Syndrom sein, je nach Verlauf der Erkrankungen kann die eine Form in die andere übergehen.

Nach der Infektion dauert das 3 bis 4 Tage, bis das Virus ins Blut gelangt. Von dem Zeitpunkt an kann man das Virus in Milz, Lymphnoten und Thymus nachweisen. Etwas später auch in der Lamina propria des Darmes.

Erste Anzeichen der Krankheit treten nach 1 Woche der Ansteckung auf. Hohes Fieber, keinen Appetit und Mattigkeit sind nur 3 Begleitkrankheiten von den Symptomen, die auch von anfänglichem wässrig klarem Augen und Nasenausfluss bis hin zu zähflüssigen Ausflüssen wechseln kann. Dieser Ausfluss ist sehr ansteckend. Nach den ersten Symptomen können noch weitere Krankheitssymptome auftreten.

Ein Verlauf ist vorwiegend im Alter von 3 bis 6 Monate bei geschwächten und nicht geimpften Hunden aber auch bei alten Tieren, die man nicht mehr nachgeimpft wurde. Daher ist das wichtig, das man seinen Hund immer impft und drauf achtet.

Erbrechen
Durchfall
Exsikkose
Schnelle Abmagerung
Atemwege mit eitriger Nasenausfluss, Husten, Atemnot
Epileptische Anfälle und Lähmungen
Verhornung von Nase und Zehenballen

Diagnose, wie wird das beim Hund festgestellt?

Man nimmt vom Hund einen Abstrich der Schleimhäute. Das wird dann im Labor untersucht und man kann hier feststellen, ob eine Infektion von dem Staupe-Virus nachzuweisen ist.

Welche Behandlung gibt es?

Je nach Schwere vom Verlauf kann es verschiedene Formen geben. Die nervöse Form endet jedoch tödlich, oder man muss den Hund einschläfern lassen. Die einzige wirksame Methode bei Staube ist, dass man den Hund gegen Staupe impft und auch konsequent bei der Impfung bleibt.

Je nach Schwere kann es auch sein, dass der Hund in der Tierklinik bleiben muss, und wird dort intensiv betreut. Es gibt dann Infusionen und es werden die Symptome behandelt. Damit der Hund, der eh schon geschwächt ist und kein intaktes Immunsystem hat, nicht noch andere Infektionen bekommt, gibt es über viele Wochen noch Antibiotikum.  Man sollte die Nase vom Hund vorsichtig vom Sekret säubern. Viel Flüssigkeit bei Durchfall ist auch Pflicht. Wichtig ist aber auch, dass man auf Hygienemaßnahmen achtet, damit die Genesung sich verbessert.

 

 

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