Inkontinenz bei Hunden – hilfreiche Tipps

Ich erinnere mich sehr gerne an meinen Dacky zurück. An die guten und auch an die Sorgen und Probleme. Doch jedes Problem haben wir zusammen gut hinbekommen und gemeistert. Und ja, Dacky fehlt mir jeden Tag. Beim Aufwachen, am Tag aber auch in den Abendstunden und der Nacht. Ich träume von ihm und schaue mir sehr gerne Bilder an. Er ist in meinen Herzen immer noch da und wird nie gehen. Wir haben zum Schluss ein paar Jahre die Inkontinenz erlebt, durchgemacht und auch gemeistert. Es war zwar nicht so schlimm, doch man merkte, dass ihn das peinlich war, wenn er die Blase nicht halten konnte.

Wir haben nachher alles auf ihn abgestimmt, ich bin früher aufgestanden und auch nachts mal und sind sofort raus. Es geht alles und man muss vor allem nicht verzweifeln. Mit ein paar Tipps und Informationen rund um die Inkontinenz möchte ich heute im Artikel drauf eingehen. Auch wenn viele denken, dass es nur ältere Tiere trifft, da muss ich sagen das stimmt nicht. Es kann leider in jedem Alter vorkommen.

Wichtig ist aber, niemals den Hund dafür bestraffen. Er macht das nicht mit Absicht. Der Hund leidet auch drunter, wenn er den Urin nicht mehr halten kann. Daher niemals bestraffen oder deswegen weg geben.

Was ist eine Inkontinenz beim Tier?

Inkontinenz, davon spricht man, wenn der Hund den Urin nicht mehr halten kann. Das kann passieren beim Stehen oder wenn der Hund liegt, und schläft. Es können Tropfen sein oder auch eine größere Menge, je nachdem wie die Blase gefüllt ist und wie weit die Inkontinenz fortgeschritten ist.

Ursachen kann es viele geben. Bei Diabetes mellitus oder einer Nierenerkrankung trinkt der Hund natürlich deutlich mehr und muss dadurch öfters urinieren. Es kann aber auch durch eine Kastration vorkommen. Bei alten Hunden ist meistens das lockere Bindegewebe schuld.

Nicht verwechseln beim Welpen und Jungen Hunden, die beim Spielen oder nach dem Wachwerden den Urin nicht halten können. Das ist was anderes und das übt man ja mit dem Hund, das er das immer besser hält und sich meldet, wenn er muss.

Inkontinenz  – die ersten Schritte was ich machen sollte!

Wenn man merkt, dass der Hund Urin verliert, auch wenn das nur ein paar Tropfen sind, sollte man sofort zum Tierarzt. Man sollte das vom Tierarzt abklären lassen. Es kann auch eine Blasenentzündung sein, die auch schmerzhaft ist für das Tier. Dort wird der Hund dann untersucht und man kann so abklären, was los ist. Es können verschiedene Probleme sein, warum der Hund den Urin nicht mehr halten kann.

Wichtig ist natürlich das man versucht etwas Urin vom Hund zu bekommen und diesen dann mit zum Tierarzt nimmt. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten und auch der Tierarzt kann Hilfe geben, wie man das am besten macht. Das wird dann vom Tierarzt untersucht. Für eine genaue Untersuchung wird eine Blut- und Urinanalyse gemacht und das sollte man auch machen lassen. Weiter können dann noch Untersuchungen wie Ultraschall und Röntgenbilder sein, das sind alles Untersuchungen mit den man auch die Inkontinenz diagnostiziert wird.

Behandlung von Inkontinenz?

Je nach Auslöser kann man mit dem Tierarzt zusammen evtl. eine Lösung finden. Es kommt natürlich auf den Auslöser an, warum der Hund Inkontinenz ist. Man kann es versuchen mit Medikamenten zu therapieren. Vielleicht auch mit einer Operation. Das aber kann nur der Tierarzt sagen. Es gibt natürlich auch homöopathische Mittel, die man versuchen kann. Diese kann man nach Absprache mit zur Therapie nehmen. Es gibt auch Mittel, die den Schließmuskel steigern kann. Bei älteren kastrierten Hündinnen großer Rassen kann neben der Gewichtszunahme auch nach Jahren die Inkontinenz vorkommen. Meistens auch gut mit Medikamenten therapierbar. Seltener kommt das bei kastrierten Rüden vor.

Weiter können aber auch andere Ursachen der Auslöser sein. Tumoren in der Blase oder den Harnwegen, Polypen oder Harnsteine. Leider kann es auch vorkommen bei jungen Tieren, das verschiedene Missbildungen der Blase und andere Organe haben können und dadurch die Inkontinenz hervorrufen kann. Verletzte Nerven können durch den Bandscheibenvorfall oder den Unfall vorkommen und damit die Begleiterscheinungen der Inkontinenz und dem nicht mehr Kontrollieren der Blase vorkommen.

Sollte nichts möglich sein, muss man natürlich den Alltag meistern. Man muss mehr Planen, wann man raus geht. Man geht öfters, plant die Spaziergänge und schaut auch, dass jemand mit dem Hund raus geht, wenn man mal verhindert ist. Es ist gerade für die ersten Wochen anstrengend, aber machbar.

Tipps für das leben im Haushalt

Damit das Körbchen oder der Fußboden nicht immer vom Urin nass wird, kann man entweder auf ein Körbchen aus Plastik zurückgreifen. Das kann man gut unter der Dusche reinigen und ist von der Hygiene her das Einfachste. Damit der Hund nicht über Nacht dann in der Feuchtigkeit liegt, gibt es ja die Wickelunterlagen oder die Inkontinenz Unterlagen, die man dann in das Körbchen oder unter die Schlafdecke legen kann. Am günstigsten kommt man hier mit den Inkontinenzunterlagen am besten mit weg. Bei Ebay findet man immer gute Angebote.

Decken und Kissen sollte man waschen können. Damit man das auch täglich machen kann, sollte man immer genug zum Wechseln haben. Ich habe die Sachen dann immer bei 90° gewaschen und auch einen Hygiene Reiniger mit in die Waschmaschine gegeben. Für das Sofa und Sessel empfehle ich die Unterlagen, die man sonst für das Bett nimmt, damit das nicht in die Polster geht. Damit ist man dann auf der sicheren Seite, damit Möbel geschützt sind.

Andere Ideen für den Hund

Es gibt natürlich auch die Hundewindel. Da muss der Hund natürlich mitmachen. Das wäre aber auch eine gute Lösung. Diese bekommt man in unterschiedlichen Größen. Den Hund muss man nur ausmessen, damit man eine Hundewindel findet, die passt und nicht zu groß ist, oder den Hund einengt. Damit ist der Hund zu Hause geschützt und auch für die Zeit, wenn man mal nicht zu Hause ist. Es gibt die Hundewindeln auch mit waschbaren Einlagen, das ist auf Dauer auch etwas günstiger, als wenn man welche nimmt, die man dann nur wegwerfen kann.

Egal warum der Hund Inkontinenz wird. Er darf dafür nicht bestrafft werden und man sollte den Tierarzt aufsuchen und alles abklären lassen. Ich konnte mit Dacky das gut überleben und habe versucht ihn das so einfach wie möglich zu machen, damit er damit auch leben konnte. Dank Waschmaschine ist uns das heute um vieles einfacher.

Inkontinenz Hund

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Tierarzt Ihres Vertrauens! Ich übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

CommentLuv badge