Kastrationen bei Hunden- Pro und Kontra

Kastrationen, das Thema hatte ich gestern schon für die Katzen geschrieben und passend dazu kommt jetzt noch das Pro und Kontra Kastration für Hunde. Hier gehen die Geister und Meinungen auseinander und ich kann beide Meinungen gut verstehen. Ob dafür oder dagegen. Im Ganzen bin ich jedoch dafür das man seinen Hund kastriert. Das hat nicht nur ein paar gesundheitliche Vorteile und Punkte, sondern man umgeht, auch das es noch mehr Welpen gibt. Selber habe ich lange überlegt ob Dacky einmal Decken soll und ich davon dann einen Welpen nehme. Es wäre ein Traum gewesen, einen eigenen kleinen Dacky Junior zu bekommen aber im Effekt habe ich Nein gesagt. Es wäre ja nicht nur ein Welpe geboren und dann das Suchen nach tollen Besitzern usw. das war dann eher ein Nein. Und nun seit 7 Jahren ist Dacky auch kastriert und damit war das Thema dann ganz weg.

Die Kastrationen bei Hunden

Das Kastrieren bei Hunden wird in den Tierschutzvereinen, Tierhilfen usw. meistens schon gemacht, das hat den Vorteil, dass es zum einen keinen Nachwuchs gibt und man damit noch mehr Welpen auf die Welt bringt, sondern auch der gesundheitliche Aspekt. Bei Hündinnen umgeht man so die Gefahr, dass es eine Gebärmutterentzündung entsteht und da ich das mit meiner ersten Hündin einmal erlebt habe, wünsche ich das keinen Hund. Es gibt viele Vorteile, die ich Euch einfach mal aufzählen möchte. Aber am Ende muss jeder Hundebesitzer selber entscheiden, ob er eine Kastration macht oder nicht.

Pro Kastrationen bei Hunden

  • Keine Läufigkeit bei Hündinnen
  • Weniger weglaufen bei Rüden durch die Hündinnen
  • Medizinische Indikationen wie Mammatumore, Gebärmutterentzündung usw.
  • Keine Scheinschwangerschaften und damit evtl. aggressives Verhalten
  • Für Hunde mir die Hypersexualisiert sind, ist das dann Stressfreier
  • Es kann helfen bei Verhaltensauffälligkeiten muss aber nicht
  • Weniger Probleme und Sorgen wenn man Rüde und Hündin zusammenhält

Kontra Kastrationen bei Hunden

  • Die Kosten einer Kastration sind nicht wenig.
  • Die Gefahr bei einer Operation ist wie bei jeder Operation
  • Die Gewichtszunahme kann zunehmen, immer wieder Wiegen damit man das unter Kontrolle hat. Der Hund kann mehr Hunger haben als vorher.
  • Es kann zu Harnträufeln kommen.

Die Kastration bei einer Hündin ist etwas schwerer als beim Rüden. Bei der Hündin werden beide Eierstöcke entfernt, die Gebärmutter sollte mit entfernt werden. Damit umgeht man die Sorge, dass später noch die Gebärmutterentzündung vorkommt. So muss der Hund nicht 2. Mal die Operation durchstehen, wenn es nötig wird. Die Kosten liegen ab 260€ je nach Tierarzt und Hund. Ein Rüde ist deutlich günstiger, hier werden nur die Hoden entfernt. Bei Dacky haben wir damals knapp 230€ bezahlt, jedoch wurden da auch noch die Zähne gleich mitgemacht.

Nach der Operation

Jeder Hund sollte nach der Operation einen Trichter tragen. Damit verhindert man, das der Hund an die Hunde der Operation kommt. Natürlich kann man den zum Spazieren gehen abnehmen, muss aber seinen Hund unter Kontrolle haben. Die Wunden verheilen eigentlich recht gut, es kann sein, das man noch zur Kontrolle muss. Das wird aber mit dem Tierarzt alles besprochen genauso wie alle Fragen die anstehen. Wichtig, der Hund sollte schon aus der Narkose erwacht sein, bevor er nach Hause darf. Alles weiter muss man mit dem Tierarzt besprechen. Er ist auch der erste Ansprechpartner für Fragen aller Art.

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