Katzenleukose – Diagnose und Symptome

Katzenleukose, eine sehr ansteckende und gefährliche Krankheit, die durch eine Infizierung mit dem Felinen Leukämievirus ausgelöst wird. Leider ist die Krankheit nach dem Ausbruch nicht heilbar und endet tödlich. Eine wirklich sehr unschöne Krankheit bei Katzen. Was sind die Symptome und der Verlauf der Krankheit und wie hält man die Kranken Katzen? Auf das Thema bin ich durch eine Bekannte gestoßen, die leider eine Katze hat die Leukose hat und das war natürlich ein Schock. Daher hat mich das Thema auch selber interessiert. Sollte ich was vergessen haben, oder ihr habt Tipps, schreibt mich bitte an.

Wichtig ist vor allem, dass man seine Katze immer impft und das auch immer aktuell hält. Katzenleukose wird von Katze zu Katze übertragen. Die Ansteckung ist groß für Tiere, die nicht geimpft sind und häufig Kontakt hat zu anderen Katzen. Das sind Katzen im Tierschutz, Freigänger und Katzen bei Züchtern. Daher sollte jede Katze, ob diese nur in der Wohnung lebt oder Freigänger ist, einen aktiven Impfschutz hat, das ist die beste Vorbeugung gegen die Katzenleukose.

Katzenleukose Symptome und Diagnose

Wie auch viele andere Krankheiten geht die Katzenleukose auch mit Symptome her, die nicht immer eindeutig sind. Meistens sind die stark geschwächten Immunsysteme ein Zeichen wie müde, lustlos, sind anfällig für Erkältungen und mag nicht fressen. Das sind aber auch Anzeichen, die für Katzenschnupfen und Katzenseuche bekannt sind.

Fieber, schweres Atmen, Verdauungsstörungen und keinen Appetit sind Anzeichen, aber auch sehr blasse Schleimhäute, Gewichtsverlust und evtl. Zahnfleischentzündungen können vorkommen. Wunden heilen deutlich schlechter und es können Tumore vorkommen. Es gibt aber auch Katzen die Katzenleukose haben, diese aber nicht ausbricht. Diese Katzen haben ein starkes Immunsystem und können so mit Glück selber den Erreger selber besiegen.

Wenn der Verdacht besteht, dass die Katze Katzenleukose hat, sollte man das mit dem Tierarzt gründlich besprechen. Man sollte von der Katze Blut abnehmen lassen und ein großes Blutbild machen. Das dauert je nachdem wie der Tierarzt das macht bis zu 3 Tage. Tierkliniken machen das meistens selber und man bekommt das Ergebnis schneller. Man sollte den Test noch einmal wiederholen nach ein paar Wochen wiederholen und alle Katzen im Haushalt testen lassen. Die kosten für ein großes Blutbild liegen zwischen 100 bis 200 € je nach Tierarzt.

Katzen, die keine Symptome haben, jedoch den Virus in sich tragen können durch Stress, Krankheiten und Kortisone aktivieren und ausbrechen. Daher ist wirklich wichtig, dass alles vermieden wird, was dazu führen kann.

Die Zukunft der Leukose Katze

Leider besteht keine Chance auf Heilung, wenn die Symptome der Krankheit auftreten, Medikamente gibt es leider noch nicht gegen die Krankheit. Was man aber mit dem Tierarzt zusammen ausarbeiten kann, Therapien und Medikamente gegen die Symptome, damit diese gelindert werden.  Wenn die Katze aber ansonsten gut damit klarkommt, sich wohlfühlt und frisst, also ein Leben führt, ohne das sie sich quält muss man nichts machen. Sollte das Tier irgendwann aber an einen Punkt ankommen, an den es nicht mehr geht, sollte man das Tier erlösen lassen.

Aber es gibt Katzen, die mit der Katzenleukose gut leben können, man muss nur dafür sorgen, dass die Katzen keinen Stress haben, also keine wechselnden Katzen und andere Tiere. Stressfrei Leben lassen und verwöhnen. Man sollte wenn möglich keine weiteren Katzen dazu holen, die Gefahr dass diese sich Anstecken ist vorhanden. Es kann sich durch Lecken und Beißen übertragen, man sagt aber auch dass die Ansteckung auch durch die Nutzung von gemeinsamen Fressnäpfen und Katzentoiletten sein kann.

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