Kitten aufziehen mit und ohne Mama

Es kommt immer wieder vor, das man Katzenkinder findet ohne die Mama. Ob jetzt die Mama vielleicht einen Unfall hatte oder aus anderen Gründen. Gerade die kleinen Kitten brauchen jetzt unsere Hilfe, damit Sie groß werden und sich im Leben später auch wohlfühlt und keine Schäden davon trägt. Am schönsten ist das natürlich bei einer Katzenmama, die sich um alles bei den Kitten kümmert und diese nicht nur groß zieht, sondern auch erzieht. Wenn die leibliche Mama nicht mehr da ist, aus welchen Gründen auch immer, kann man zwei Wege gehen. Wichtig, keine Katzen vor der 12. Woche abgeben.

Die kitten bei einer anderen Katzenmama unterbringen

Die kleinen Katzen kann man versuchen, bei einer anderen Katzenmama unterzubringen. Es kommt natürlich sehr auf die Mama an, meistens kann man als Besitzer das gut einschätzen. Oft klappt das und die Mama nimmt, die kitten an und zieht diese mit auf. Das ist natürlich der schönste und Beste Weg für die kleinen. Man muss nur kontrollieren, ob die Milch für alle ausreicht und ob die kleinen kitten auch Trinken dürfen. Ansonsten kann man sehr gut mit einer speziellen Milch zu füttern und natürlich ab einem gewissen Alter auch Nassfutter mit anbieten. So lernen die Katzen untereinander und von der Mama, was wichtig ist im Leben. Die Mama kümmert sich nicht nur um einen vollen Bauch, sondern massiert auch Bauch und Po, damit die kleinen ihre Geschäfte machen können. Sie sorgen auch für Wärme und Liebe, die Erziehung und die Prägung. Bis jetzt habe ich immer nur gute Erfahrungen gehört von Freunden, die kleine kitten zu einer Mama dazu genommen haben und das klappte sehr gut. Heißt aber nicht, dass es immer klappt. Versuchen muss man das, aber nur unter Kontrolle und Vorsicht natürlich. Wichtig ist aber auch, dass die Kleinen kitten dem Tierarzt vorgestellt werden und ab einen Gewissen alter auch entwurmen zu lassen.

Kitten per Hand aufziehen

Wenn man keine Katzenmama findet, muss man das Kitten dann per Hand aufziehen. Das bedeutet sehr viel Arbeit und man muss nicht nur die richtige Ersatzmilch und eine kleine Babyflasche zu nutzen, sondern die kleinen müssen regelmäßig gefüttert werden. Sie müssen warmgehalten werden, dafür am besten eine Box oder einen Karton nehmen, diesen weich und flauschig auslegen und für Wärme sorgen. Dafür kann man ein Heizkissen oder eine Wärmflasche nehmen, man muss aber drauf achten, dass diese nicht zu heiß ist. Das Kitten soll sich ja nicht verbrennen. Nach dem Füttern sollte man vorsichtig mit einem weichen Tuch den Bauch und After Massieren, damit die Verdauung in Schwung kommt. Wenn die Kleinen kitten dann langsam sich auf den Weg machen die Umgebung kennenzulernen, ca. mit der 5. Woche sollte man den Bereich vergrößern. Natürlich auch das Katzenklo anbieten, dafür die Kleinen kitten Klos nehmen, damit sie auch über den Kleinen Rand kommen. Man muss natürlich die Katzenmama ersetzen, die Kleinen immer wieder auf das Katzenklo setzen und wenn sie gemacht haben, zeigen, wie man scharrt. Wichtig sind aber hier auch andere Katzen, vielleicht Geschwister und erwachsene Katzen.

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Kommentare 1

  • Ach Gott, wie niedlich 😉
    Wir haben selber ein kleines Kätzchen im Alter von gerade mal 4 Wochen aufgezogen. Die Mutter war mit einmal verstorben. War sehr Traurig, aber der Kleinen ging es gut bei uns. Der Text ist gut geschrieben.

    Alles liebe

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