Kranke Katze – Schonkost und Hühnerbrühe

Wenn die Katze mal krank wird, muss man auf vieles achten. Wenn dann Verdauungsbeschwerden kommen und die Katze nicht wirklich fressen möchte, muss man in die Trickkiste greifen. Hier sollte man nicht zu lange warten, den die Katze kann durch das nicht fressen auch stark abbauen und schwächer werden. Leider trinken viele kranke Katzen auch nicht richtig. Hier kann eine selber gemachte Hühnerbrühe helfen. Dazu dann noch Schonkost und mit Liebe kann man die Katze dann wieder aufpäppeln. (Natürlich sollte der Tierarzt immer sofort aufgesucht werden, bitte nicht alleine Medikamente geben oder zu lange warten.).

Schonkost für Katzen – kann bei vielen Sorgen helfen!

Schonkost hilft nicht nur bei Durchfall, Bauchschmerzen und Probleme mit dem Erbrechen, sondern auch nach einer langen Krankheit und Operationen. Man kann natürlich auch Diätfutter kaufen, das würde ich immer mit dem Tierarzt besprechen. Gerade wenn es schwere Krankheiten sind, sollte man auf seinen Tierarzt vertrauen. Ansonsten kann man Schonkost immer gut nehmen und damit die Katzen wieder in Richtung dem alten Futter bringen.

Man kann die Schonkost selber herstellen und auch in Portionen einfrieren, so hat man für den Notfall immer was griffbereit und kann es seiner Katze anbieten. Man kann Hühnerbrühe und Schonkost in einem Zubereiten und auch die Hühnerbrühe einfrieren. Die Hühnerbrühe kann zur Schonkost, aber auch als Stärkung gefüttert werden. Man kann diese auch so anbieten, damit man die Katze wieder Appetit bekommt.

Schonkost und Hühnerbrühe Zutaten

1 Suppenhuhn (ungewürzt und ohne Marinade)
oder Hähnchenkeulen Natur
2 Möhren
1 Prise Salz

Zubereitung

Einen großen Topf nehmen und das Suppenhuhn ( ohne den Beutel mit den Innereien, den bitte entfernen) , oder die Hähnchenkeulen in den Topf geben. Reichlich Wasser zugeben, bis das Suppenhuhn gut bedeckt ist.

Die Karotten schälen und klein schneiden und zusammen mit dem Salz zum Suppenhuhn geben. Das Suppenhuhn dann mindestens 2 bis 3 Stunden köcheln lassen. Dann ist das Fleisch durch, die Möhren sind dann weich.

Die Brühe dann abgießen aber nicht weg gießen. Das Fleisch vom Suppenhuhn abmachen. Die Knochen bitte nicht füttern, das kann sehr gefährlich werden. Durch das erhitzen Splittern diese.

Die Karotten dann zerdrücken oder mit dem Fleisch zusammen Pürieren. Etwas von der Brühe dazugeben und am besten leicht warm füttern. Diese Portionen kann man in kleinen Dosen auch gut einfrieren. Zum Erwärmen dann immer kurz in der Mikrowelle oder im Topf erwärmen, nicht kochen lassen und vor allem nur lauwarm füttern. Wenn man die Hühnerbrühe für die Anregung vom Fressen nehmen möchte oder auch so, kann man diese gut in Eiswürfelbehälter füllen und einfrieren. So hat man immer eine kleine Portion, die auch schnell aufgetaut ist.

Was man nicht zur Schonkost füttern sollte

Was man nicht füttern sollte, auch wenn leider viele dazu Raten sind, Kartoffeln und Reis. Das entzieht den Körper leider Flüssigkeiten, es entwässert, was gerade bei Durchfall sehr gefährlich ist. Aber auch sonst haben Reis und Kartoffeln Kohlenhydrate, die für das Verdauungssystem nicht gut ist und das noch weiter schädigen kann. Karotten wirken nach über 1 Stunde kochen leicht antibakteriell (darum nimmt man das auch oft für Hunde mit Durchfall) was für den Darm der Katze förderlich ist. Hähnchen ist nicht fettig und leicht verdaulich und haben auch Proteinen, die für die Katze wichtig ist.

Kommentare 3

  • Meine Katze hat heute erst eine Suppe gegessen – zum ersten Mal! Allerdings ein (neues) Tütenprodukt, das wir zum Testen nach Hause geschickt bekamen! Sie hat es genossen, deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass unsere Katze auch eine Hühnerbrühe futtern würde, wenn sie krank ist. Zum Glück war sie bisher so gut wie gar nicht krank! Und hoffentlich bleibt das auch so!

    Liebe Grüße
    Jana

  • Huhu…

    Sehr interessanter Bericht. Wusste gar nicht, dass Katzen sowas essen. Wobei unsere auch gerne mal am Gemüse rumknabbert 😉
    Danke für deine Aufklärung.

    Alles liebe

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