Krankheit – Diagnose Dackellähmung beim Hund

Die Dackellähmung, das Thema möchte ich heute weiter Schreiben. Den ersten Teil „Krankheit – Dackellähmung was ist das?“ ist schon online. Dort gehe ich auch die Dackellähmung ein, was das ist und welche Hunde davon betroffen sein können. Leider sind nicht nur die Dackel davon betroffen, sondern auch andere Hunderassen. Ich habe mir meinen Dacky das auch schon durchgemacht und möchte in meiner Reihe nicht nur die Symptome und Untersuchungen und wie die Diagnose gestellt wird aufschreiben, sondern auch die Behandlung und meine Erfahrungen mit welchen Medikamenten wir am Ende eine gute Erfahrung gemacht haben.

Aber auch wenn ich mich Wiederhole, meine Erfahrungen und Behandlungen die mein Dacky und ich gemacht haben, das ersetzt keinen Tierarztbesuch. Es soll auch keine Behandlung für euren Hund sein, sondern eher Anregen das ihr das mit euren Tierarzt besprecht. Nur mit dem Tierarzt zusammen sollte man das Tier Behandeln. Wichtig, sofort zum Tierarzt fahren und den Hund Gründlich untersuchen lassen.

Diagnose Dackellähmung – Wie wird die Dackellähmung Diagnostiziert?

Bevor der Tierarzt die Diagnose Dackellähmung bestätigen kann, müssen viele Untersuchungen gemacht werden. Nur vom Anschauen kann man das nicht sagen. Es sind zuerst neurologische Untersuchungen notwendig. Das sind Untersuchungen des Nervensystems. Zum Nervensystem gehören Gehirn, Rückenmark und die Nerven. Durch die Untersuchungen kann der Tierarzt feststellen, ob es ein neurologisches Problem gibt, auf das es zurückzuführen ist.

Hier kann der Tierarzt genau feststellen, in welchen Bereich das Tier Probleme hat, und kann weitere Untersuchungen einleiten, damit er die Krankheit weiter diagnostizieren kann. Probleme können Lahmheit, Lähmungen, Krämpfe aber auch Verhaltensänderungen beim Tier hervorrufen.

Wichtig sind vor den Untersuchungen einige Fragen zum Tier, die Vorgeschichte und welche genauen Probleme das Tier gerade hat. Dann werden Untersuchungen gemacht, zudem auch eine allgemeine Untersuchung wie Anschauen vom Hund, Augen und Maul. Fieber wird gemessen, aber auch welche Reaktion das Tier hat. Wie es auf Berührungen reagiert und wie die Reflexe sind gerade in den Beinen. Dann wird eine Blutuntersuchung gemacht, Röntgen und auch ein MRT ist sehr sinnvoll. So kann der Tierarzt Probleme erkennen und eine genaue Diagnose stellen. Es kann auch ein Kontrastmittel gegeben werden, damit ist die Untersuchung des Rückenmarks einfacher.

Behandlung der Dackellähmung und Diagnose Schweregrad!

Bevor man dann die Behandlung anfängt, ist der Schweregrad des Bandscheibenvorfalls wichtig. Wenn nur Schmerzen vorhanden sind, kann der Tierarzt das mit schmerzstillenden und entzündungshemmenden Medikamente Behandeln und Lindern. Dafür ist dann aber auch eine Ruhephase von einigen Wochen sehr wichtig. Schmerzmittel können sonst beim Hund zu übermäßiger Bewegung sorgen, was am Ende wieder schlimmere und längere Schmerzen und Probleme beim Hund hervorruft. Daher nur bedingt kleine Runden spazieren gehen und nur mit Leine. Keine Treppen und vor allem auch nicht Springen lassen.

Wenn es dem Hund dann besser geht, sollte man den nächsten Schritt angehen. Und zwar eine Physiotherapie. Damit wird die Heilung unterstützt und hilft dem Hund beim Aufbau von Muskulatur und der Bewegung. Meistens ist das einmal die Woche und man bekommt dort auch Tipps für die gesunde Bewegung und was man noch machen kann, damit der Hund wieder ganz Gesund wird. Schwere Fälle mit Lähmungen und auch die Einschränkungen der Blase und Darmfunktion muss vom Tierarzt am Bandscheibenvorfall operiert werden. Auch danach muss der Hund viele Wochen geschont werden, also Leinenpflicht, kein Springen und Treppen laufen. Und auch hier muss eine Physiotherapie später in Angriff genommen werden. Es muss alles vermieden werden was der Wirbelsäule schadet durch zu starker Bewegung und eine Überlastung.

Wie ist die Prognose der Dackellähmung bei meinen Hund?

Das wichtigste für die Prognose Dackellähmung ist, es schnell zu reagieren. Also sofort zum Tierarzt und dort alle Untersuchungen machen lassen. Je weniger Zeit zwischen dem Bandscheibenvorfall und der Therapie vergeht, desto günstiger wirkt sich das auf die Heilung aus. Leider sind die Chancen deutlich weniger, wenn der Hund schon Lähmungserscheinungen hat, die nicht nur leicht sind, sondern schon sehr stark ausgeprägt sind. Aber ich persönlich würde immer sagen, lasst die Untersuchungen machen, auch die Behandlungen. Es ist zwar sehr kostspielig, aber das ist man dem Hund schon schuldig und nur so kann man sehen, welche Therapie anschlägt und welche Chancen man hat.

Für die Untersuchungen mit Röntgen, MRT, allgemeine Untersuchungen und Blutabnehmen können die Kosten schon an die 1.000€ kommen. Es kommt natürlich auf den Tierarzt und den Satz an, aber auch welche Untersuchungen gemacht werden. Ich finde, das sollte man sich schon vor dem Hundekauf genau überlegen, dass ein Hund und der Tierarzt viel Geld kosten kann. Aus dem Grunde sollte man wirklich jeden Monat sich einen Betrag auf ein Sparkonto legen, damit man für den Notfall was zur Hand hat. Alternativ kann man auch eine Tierkrankenversicherung abschließen.

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Tierarzt Ihres Vertrauens! Ich übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

Kommentare 4

  • […] Krankheit kommt, was das überhaupt ist und welche Untersuchungen der Tierarzt macht, bevor man die Diagnose Dackellähmung bekommt. Es gibt leider doch einige Hunderassen, die davon betroffen sind, es ist also nicht nur […]

  • Wer Haustiere hat, der schaut wohl eher weniger aufs Geld. Sie wachsen einem ans Herz wie Familienmitglieder und für solche ist im Krankheitsfall auch nichts zu teuer. Nur leider gräbt es dann teilweise doch ein tiefes Loch in die Tasche.Gibt es für solche Krankheiten nicht auch eine Tierarztversicherung oder so?
    Da w#re das Geld wohl gut investiert und man müsste sich damit nicht allzu große Kosten um eine Untersuchung machen, um seinem vierbeinigen Freund die beste Hilfe und Diagnose zukommen zu lassen…
    Viele Grüße,
    Yvonne

    • Ja es gibt Tierversicherungen bzw. Krankenversicherungen. Würde ich jeden nur ans Herz legen. Damit ist man gut abgesichert.

      Ich sehe das aber auch wie Du, für das Tier ist mir nichts zu Teuer und ich würde auch alles machen und tun, damit es meinen Tieren gut geht.

  • Was es nicht alles gibt. Unglaublich …
    Danke für deine Aufklärung. Ich finde es immer wieder erschreckend, was es für Krankheiten gibt. Man lernt nie aus.

    Alles liebe

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