Mietecht und Hundehaltung

Der Wunsch nah einen Hund ist groß und irgendwann holen mein Mann und ich uns einen. Wir warten aber aus einigen Gründen noch damit. Aber was man vor dem Einzug alles klären sollte, darüber sollte man sich Gedanken machen und alles klären. Damit es keine bösen Überraschungen gibt.

Vor dem Einzug eins Tier, immer erst genau Infomieren. Folgende Punkte sollte man sich genau zu Herzen nehmen und sich dranhalten.

• Habe ich genug Zeit für das Tier?
• Was sagt der Vermieter zur Tierhaltung‘? Bekommt man eine Erlaubnis, gerade bei der Hundehaltung ist das sehr wichtig.

Was sagt mein Vermieter?

90% leben in einer Wohnung und müssen sich da dem Vermieter anpassen. Man kann nicht einfach Veränderungen vornehmen oder selber entscheiden. Die Regeln und Bedingungen stehen im Mietvertrag an die an sich zu halten hat. Dazu gehört auch die Tierhaltung. Gut Kleintiere brauchen keine Erlaubnis mehr aber bei einem Hund muss der Vermieter zustimmen. Man hat dann mit der Zustimmung die Absicherung und kann den Hund halten.

Bitte aber immer so eine Erlaubnis Schriftlich geben lassen. Damit seid ihr Abgesichert. Der Vermieter muss sich dann dranhalten und kann das nicht ungeschehen machen. Bitte immer in Schriftform machen und sich das geben lassen. Das muss dann nur gut Weg gepackt werden für den Notfall.

Vermieter fragen zur Hundehaltung

Egal wie schwer das ist, der Vermieter muss um Erlaubnis gefragt werden. Wichtig natürlich, dass man auch ehrlich ist und dem Vermieter alles erklärt. Offen alles schriftlich Anfragen und dann auch mit angeben das du eine Versicherung hast. Diese ist ja Pflicht für Hunde und sollte man besitzen. Damit ist der Hundebesitzer abgesichert und für den Vermieter auch eine Absicherung. Dazu kommt dann das der Hund das Treppenhaus und Grundstück nicht verunreinigt und wenn was ist, dass man es sofort beseitigt und reinigt.

• Vermieter um Erlaubnis fragen.
• Erlaubnis schriftlich geben lassen
• Verbote bzw. unerwünschtes mit aufnehmen lassen

Doch bevor man alles angeht kann man auch den Mietvertrag sich genau anschauen. Oft stehen dort Klausel drinnen, welche die Tierhaltung regelt. Hier steht oft drinnen das der Vermieter sich die Genehmigung der Hundehaltung vorbehält. Normal für einen Mitvertrag, sind aber keine Klauseln enthalten oder diese unwirksam, wird das Gericht dann eine Entscheidung treffen im Einzelfall. Aber die Klausel „Der Mieter verpflichtet sich, keine Hunde und Katzen zu halten, ist unwirksam unter dem AZ 210C350/11 hat das Amtsgericht Köln ein Urteil am 12.01.2012 gesprochen.

Doch es sieht nicht gut aus, wenn man vor Gericht geht. Es würde da Verhältnis zum Vermieter erschüttern und es wäre kein entspanntes Leben mehr in der Wohnung. Man sollte dann genau überlegen, ob ein Umzug nicht besser wäre. Und heimlich machen ist auch keine Option. Ehrlich sollte der Vermieter aber auch Erfahren welche Rasse das ist. Ansonsten kann er auf eine Unterlassung klagen und das möchte niemand. Und natürlich spielt die Größe auch eine Rolle. Man sollte keine Deutsche Dogge in einer 1 Zimmer Wohnung halten.

Und natürlich ist auch die Anzahl der Hunde eine wichtige Rolle. Also 4 Hunde sind dann doch zu viel und da kann man den Vermieter verstehen das er das Verbieten wird. Also 1 bis 2 Hunde sind eher erlaubt als mehr. Und wichtig ist auch ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn. Kein Hund, der nur bellt oder alles Dreckig macht.

Wenn der Vermieter einen Abmahnt

Probleme kann es geben, wenn der Hund immer bellt und andere störende Geräusche macht, dass die Nachbarn sich belästigt fühlen. Oder der Hund ist aggressiv und macht den anderen Mietern Angst. Das Grundstück wird als Hundeklo missbraucht usw. Das sind Gründe warum man abgemahnt wird und es dann Probleme gibt die so weit gehen können, da die Erlaubnis zurückgenommen wird. Dann hat man kaum noch Möglichkeiten und muss entweder den Hund weggeben oder umziehen.

Aber ein Hund darf bis zu einer Stunde am Tag bellen oder Jaulen, aber nicht am Stück. Aber das Beste ist eine Erziehung damit es keine Probleme mit dem Nachbarn gibt. Und sollte der Hund doch mal Bellen, wenn man nicht da ist, schauen das du eine Schachte Pralinen usw. gibst als kleine Entschädigung. Eine gute Nachbarschaft ist viel wert.
Kurze Strichpunkte zum Recht mit Hundehaltung

• Vor Einzug den Vermieter um eine Hundehaltung Erlaubnis fragen
• Eine Versicherung für Hund abschließen
• Gute Beziehung zu Nachbarn
• Zeit für den Hund und die Erziehung
• Dreck sofort weg machen auch Kot vom Grundstück
• Offen und ehrlich zum Vermieter sein

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