Monatliche Kosten vom Hund

Haltungskosten vom Meerschweinchen sind ja recht gering, doch wie sieht es mit den Kosten für die Haltung vom Hund aus. Ich habe jahrelang Hunde gehabt und weiß daher schon, welche Kosten da auf einen monatlich zukommen. Also feste Kosten, die man immer hat.  Leider denken viele Menschen nicht nach, was ein Hund wirklich kostet. Hundefutter ist ja nicht so teuer und schon wird der Hund gekauft. Das man aber noch viel mehr braucht an Geld, das übersehen viele leider. Und wenn dann die Kosten mehr werden, gerade auch in Sachen Tierarzt, wird der Hund wieder abgeschoben. Das ist wirklich nicht in Ordnung. Natürlich gibt es immer wieder Situationen, in den man in eine Notlage kommt. Doch auch hier gibt es Hilfe. Es gibt Hilfe durch das Tierheim, aber auch die Tiertafel hilft, wenn man in die Notlage kommt.

Bitte macht Euch genaue Pläne und rechnet alles zusammen. Wenn ihr dann damit klarkommt, auch mit den Tierarztkosten, Hundeversicherungen und der Hundesteuer dann steht dem Hund nichts im Weg. Daher genug Zeit nehmen, bis man sich entscheidet. Und ein Hund holt man sich in der Regel auch nicht innerhalb von einem Tag. Zu den Haltungskosten kommen natürlich auch die Kosten für die Grundausstattung für Hunde. Dafür habe ich schon einen extra Artikel geschrieben, heute geht es um die monatlichen Kosten, die immer Anfallen für den Hund.

Monatlich feste Kosten für einen Hund

Futterkosten sind immer aktuell. Jeden Tag braucht der Hund natürlich was zu fressen. Es kommt natürlich drauf, an was man füttert. Man sollte natürlich auf gutes Futter achten. Ob man jetzt Trockenfutter, Nassfutter, gemischtes Futter oder BARF nimmt, das bleibt einen natürlich selber überlassen. Hier kommt es auf die Größe vom Hund an, was man braucht an Mengen. Daher können die Kosten für das Futter von 30 Euro (für die ganz kleinen Hunde) bis hin zu 150 Euro und mehr pro Monat auf einen zukommen. Günstiger wird das natürlich, wenn man je nach Futter auch größere Mengen kauft.

BARF mit Fleisch, da braucht man einen Gefrierschrank und dann kann man auch gleich größere Mengen kaufen. Je mehr man kaufen kann, desto günstiger wird das. Auch für Obst und Gemüse, das man zum Füttern braucht. Trockenfutter ist auch ein großer Sack günstiger, aber man braucht keinen 25kg Sack für einen sehr kleinen Hund. Da sollte man genau schauen und kaufen. Nassfutter bekommt man oft in größeren Gebinden oder als Set. Dann sollte man bei diesen Angeboten gleich mehr kaufen.

Snacks, Belohnung und Beschäftigung für den Hund in Form von Keksen, Kauartikel und mehr. Diese kleinen Sachen braucht man auch für den Hund. Hundekekse als Belohnung und für zwischendurch, wenn man mit dem Hund noch übt, braucht man davon natürlich mehr. Kosten liegen hier auch zwischen 10 Euro und 50 Euro, je nachdem was man kauft.

Hundesteuer ist auch Pflicht in Deutschland. Diese ist von Stadt/Bundesland unterschiedlich hoch. Diese fällt jedes Jahr an, mal kann man die auf einmal bezahlen oder auch monatlich/alle 3 Monate. Die Kosten sind unterschiedlich von 15 € bis hin zu 200 Euro, welche Kosten in der Stadt sind, könnt Ihr auf zergportal.de nachschauen. Genaueres bekommt Ihr aber im Rathaus bei Euch mitgeteilt. Einen 2. Hund muss man natürlich auch anmelden, hier sind meistens dann andere Kosten.

Auch das Thema Tierarzt muss man mit einplanen

Hundeversicherung ist Pflicht in Deutschland und das finde ich auch gut. Es kann der liebste Hund sein, aber er kann sich mal erschrecken und schon ist ein Unfall passiert, der sehr teuer werden kann. Die Versicherungen bekommt man schon ab 10€ bis zu 100€. Man sollte sich gut beraten lassen, auch ob ein anderer mit versichert ist, der mit dem Hund spazieren geht.

Tierarztkosten fallen auch an. Das Impfen und Entwurmen fällt regelmäßig an. Dafür muss man um die 50€ bis 80€ rechnen je nach Tierarzt. Dazu gehört natürlich auch der Gesundheitsscheck. Dann das Entwurmen kostet zwar nicht sehr viel, kommt aber auf das Gewicht vom Hund an. Die Kosten liegen ab 8€. Und dann sollte man jeden Monat schon mindestens 50€, am besten etwas mehr zur Seite legen für den Notfall.

Krankenversicherung ist vielleicht eine gute Lösung, wenn man einen jungen Hund holt. Damit hat man viele Sachen abgesichert und man kann auch die OPs mit reinnehmen. Kosten dafür sind schon ab 30€ für eine Vollschutzversicherung. Diese kann sehr gut sein, man kann nicht vorhersehen, ob man diese braucht. Daher vielleicht darüber einmal nachdenken.

Hundeschule, wenn man diese möchte, kostet natürlich auch etwas Geld. Die Preise sind unterschiedlich und es kommt drauf an, was man möchte. Aber schon eine gute Idee, damit der Hund lernt und man zusammen ein Team wird.

Sonstige Kosten können mal ein neues Halsband, Leine, Spielzeug und Co sein. Dafür sollte man auch immer etwas einplanen, damit man das auch schnell kaufen kann. Hier habe ich immer 20€ für weg gelegt von dem ich so was immer bezahlt habe. Ist natürlich nicht jeden Monat aber es kann auch hier mal etwas mehr kosten.

hundetrockenfutter-dacky

Kommentare 8

  • Du scheinst echt viele Tiere zu haben 🙂 Aber kommt man echt mit 150 pro Monat für Futter aus? Lg

    • Leider keinen Hund mehr. Mein Dacky ist nach 18 Jahren leider verstorben:(
      Ja es kommt natürlich auf die Größe und das Futter an. Nach oben sind keine Grenzen.:)

  • Huhu meine liebe.

    Sehr schön zusammen gefasst. Ich habe ja keinen Hund mehr, ist schon ein paar Jahre her, als er gestorben ist *heul, vermisse ihn immer noch*. Was ich damals ausgegeben habe, weiß ich gar nicht mehr, aber ein Tier ist eben nicht günstig, wie Kinder auch ^^. Das mit den 50€ jeden Monat zur Seite legen, finde ich sehr vernünftig und kann diesen nur zustimmen.

    Alles liebe

    • Ja das kenne ich mit dem Vermissen. Ich vermisse meinen Dacky wie am ersten Tag. 18 Jahre waren wir zusammen und nun ist er ein Engel :(. Fühl dich mal lieb gedrückt.

  • Oh nen Hund ist wirklich teuer, das muss man sich gut überlegen.
    Mir reichen meine 2 Katzen.

    Lg Jasmin

  • Ein interessanter und vor allem wichtiger Artikel, wie ich finde. Oftmals steht am Anfang die Freude über das neue Familienmitglied (was auch toll ist), aber dabei wird leider oft übersehen, dass nicht nur Aufwand, sondern eben auch Kosten entstehen. Gerade für erstmalige Tierbesitzer ist da ein großes Fragezeichen und Kosten werden gern unterschätzt. Deswegen toll, dass du hier so eine detaillierte Übersicht gibst 🙂

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