Pferde – Alternativen zum eigenen Pferd

Über Pferde habe ich noch nicht wirklich was geschrieben. Dabei sind das wirklich tolle Tiere und wer einmal pferdeinfiziert war, der möchte nicht mehr ohne Pferde auskommen. Ich habe immer mit Pferden zu tun gehabt, leider jetzt nicht mehr. Das hat gesundheitliche Gründe. Doch Pferde sind immer wieder ein Thema bei Kindern und Jugendlichen und natürlich auch bei den Erwachsenen. Natürlich möchte man am liebsten sofort ein eigenes Pferd. Ich selber würde aber sagen, für die ersten Jahre sollte man zur Reitschule gehen, um den Umgang und das Reiten mit den Pferden zu lernen. Und natürlich ist das auch eine gute Vorbereitung, ob man auch bei dem Hobby bleiben möchte. Pferde sind nicht günstig, gerade das eigene Pferd kostet doch recht viel. Es gibt aber auch Alternativen, wenn man kein eigenes Pferd haben möchte oder dafür das Geld nicht hat.

Reiten ist ein Sport für Leute, die etwas mehr Geld haben. Man lernt sich selber, aber auch das Pferd besser kennen. Kommt natürlich bei Wind und Wetter raus und es stört einen auch nicht, wenn man durch den Regen nass wird. Oder mal mit einer dreckigen Jacke nach Hause kommt.

Alternativen zum eigenen Pferd

Wenn man noch nicht lange reitet oder sich kein eigenes Pferd leisten kann, kann man sich nach einer Alternative umschauen. Das ist eine Reitbeteiligung. Diese werden oft von Reitschulen angeboten in der man auch Reitstunden nimmt. Oder private Pferdebesitzer suchen oft jemand, der das Pferd mit reitet und versorgt. Man spricht sich ab, wann man reiten kann und wie oft das in der Woche sein sollte. Es gibt Reitbeteiligungen, die man nur reiten bzw. auch Bodenarbeit und Spazieren gehen darf, ohne dass Stallarbeit anfällt. Oder man muss an seinen Tagen auch die Stallarbeit erledigen. Hier sind die Kosten unterschiedlich, mal gibt es Reitbeteiligungen, die kein Geld verlangen, dafür aber eben die Stallarbeit gemacht werden muss, oder man bezahlt einen abgemachten Betrag an den Besitzer. Das können also Kosten von 0 Euro bis 150 Euro sein. Je nachdem wie oft man das Pferd reiten kann.

Eine Reitbeteiligung findet man über seinen Stall, in den man reitet, durch andere Reiter, die vielleicht von einem Pferd wissen, die eine Reitbeteiligung suchen. Oder über das Internet. Auf Facebook gibt es auch verschiedene Gruppen zu seiner Stadt. Dort kann man auch sein Gesuch reinstellen. Alles andere muss man dann mit dem Pferdebesitzer absprechen. Man macht dann auch ein Probereiten und Kennenlernen aus, um zu schauen, wie die Chemie stimmt und ob man miteinander auskommt und ob man mit dem Pferd zurechtkommt.

Was ist eine Reitbeteiligung?

Ganz einfach, wie der Name dass schon sagt, beteiligt man sich, dass das Pferd bewegt wird. Hier ist es dem Pferdebesitzer überlassen, welche Bedingungen der Reiter zu erfüllen hat. Meistens möchte man einen erfahreneren Reiter, der für, dass Pferd geeignet ist. Es wird dann auch schon geschrieben, dass das Pferd nicht für Anfänger geeignet ist. Der Besitzer möchte natürlich sein Pferd in guten Händen wissen, damit Tier und Reiter nicht zu Schaden kommen. Es werden Tage ausgemacht, an den der Besitzer jemand braucht. Auch kann es sein, dass man mindestens 2 Mal im Monat an einer Reitstunde mit dem Pferd teilnehmen soll. Finde ich eine gute Idee und hilft einen selber auch weiter zu kommen.

Man sollte sich an Absprachen halten, also nicht einfach Springen, wenn die Besitzerin das nicht möchte. Daher sollte man sich vorher Gedanken machen, in welche Richtung man gehen möchte. Möchte man einfach nur so reiten, oder möchte man vielleicht auch auf ein Turnier gehen? Das bespricht man alles mit dem Besitzer und man sollte hier auch offen und ehrlich sein.

Pflegepferd für das betüddeln ohne Reiten

Wenn man nicht reiten möchte oder kann, aber doch mit Pferden, was machen möchte, bietet sich ein Pflegepferd an. Meistens sind das Pferde, die nicht mehr geritten werden können oder wenn der Besitzer niemand zum Reiten haben möchte. Aber auch hier kann man vieles mit dem Pferd unternehmen. Die Pflege vom Putzen an, Stallarbeiten und dann die Beschäftigung. Longieren, Bodenarbeit und Spazieren gehen. Es gibt viele Möglichkeiten, wenn man mit dem Pferd zusammen sein möchte. Auch hier findet man über den Reitstall, andere Reiter oder dem Internet Pferden, die gerne betüddelt werden möchten. In der Regel kostet das auch kein Geld. Man muss nur wirklich sich an Abmachungen halten und zuverlässig sein.

Pferd zur Verfügung gestellt bekommen

Das ist auch eine Möglichkeit, die immer wieder mal angeboten wird. Man bekommt das Tier vom Besitzer zur Verfügung gestellt, kommt dann für alle anfallenden Kosten auf. Also Stallmiete, Versicherungen, Zubehör, Hufschmied und Tierarztkosten. Praktisch wie ein eigenes Pferd, das man dann auch Reiten und Versorgen muss für die Zeit, die man ausgemacht hat. Meistens muss das Pferd in dem Stall stehen bleiben, oder man kann einen anderen Stall nehmen nach Absprache. Meistens hat man auch die Möglichkeit, das Tier irgendwann zu kaufen. Es gibt aber auch Ferienhöhe, die über die Wintermonate die Pferde „Vermieten“ für einen gewissen Zeitraum. Auch hier muss man alle Kosten übernehmen und das Pferd mit einem Vertrag versorgen und zurückbringen.

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Kommentare 5

  • Gut geschrieben, werde das meiner Tochter zeigen. Vielleicht versteht sie mich dadurch etwas besser.

  • Huhu.

    Oh, ich wollte ja auch immer ein Pferd, aber so gehe ich ab und an mal Reiten. Das ist Preislich aber nur sehr selten drin. Den bei 25€ pro. Stunde nicht ganz ohne.
    Interessanter Bericht und ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, mir ein Pflegepferd zu suchen.

    Alles liebe

  • Mein Opa hatte zu meinen Kindertagen auch immer ein Pferd, auf dem wir ab und zu reiten durften! Was für eine schöne Erinnerung!

    Liebe Grüße
    Jana

  • Na das werde ich mal meiner Tochter zeigen, danke dafür 🙂 Lg

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