Tiere aus dem Tierheim adoptieren

Ein Haustier soll in die Familie ziehen, wenn man sich dafür entschieden hat, in Tier in die Familie aufzunehmen. Doch nun muss man sich Gedanken machen, wo man ich die Tiere anschaut, bis man den richtigen Partner findet. Die Zoohandlung ist dafür nicht der richtige Weg. Egal was die Betreiber der Zoohandlung auch Versprechen, man sollte lieber in einem Tierheim oder die Tierhilfe sich umschauen und dort sein Herz vergeben.

Ich möchte heute auf das Tierheim eingehen, den leider denken einige immer noch falsch über das Tierheim und wissen gar nicht, was das ist und was in dem Tierheim passiert. Da möchte ich etwas aufklären und Euch das Tierheim näherbringen. Ich habe selber einige Jahre im Tierheim gearbeitet, und auch wenn es körperlich für mich nachher nicht mehr ging, ich habe diese Zeit geliebt und dort nicht nur tolle Tiere kennengelernt, nein ich habe dort auch den Menschen richtig kennengelernt und das war nicht immer toll.

Was ist ein Tierheim eigentlich? 

Ein Tierheim ist eine Einrichtung, dass Tiere aus verschiedenen Gründen aufnimmt und diesen eine Unterkunft bietet. Die Gründe können sein das man das Tier nicht mehr halten kann oder will, Tiere, die ausgesetzt werden und von anderen Menschen gefunden werden und diese dann entweder selber in Tierheim bringen, oder von der Feuerwehr oder Polizei eingeliefert werden. Tiere aller Art werden aufgenommen, auch Wildtiere.

Wildtiere werden aufgenommen, gesund gepäppelt, und wenn es geht, auch wieder ausgewildert werden. Dazu gehören nicht nur Enten, Igel und auch Tauben. Sondern auch Eule und andere Tiere. Wenn es geht, werden die Wildtiere in Hände gegeben, die sich auf das Tier spezialisiert haben. Jedes Tier, was ins Tierheim kommt, wird vom Tierarzt untersucht, wenn nötig geimpft und kastriert. Diese Tiere suchen natürlich ein Zuhause. Doch genau das ist nicht so einfach. Jedes Tier hat einen eigenen Bedarf. Braucht ein bestimmtes Zuhause, was der Tierpfleger mit der Zeit erfährt und so auch bei der Vermittlung mit einfließt.

Also gibt es auch mal Vermittlungen, die einfach nicht passen und wo der Tierpfleger einfach mal Nein sagt. Das ist nicht Böse gemeint, sondern im Sinne des Tieres. Es ist für niemand gut, wenn das Tier nicht zum Menschen passt und am Ende wieder ins Tierheim zurück muss. Daher wird das Tier gerade bei Katzen und Hunden immer eine Kennenlernzeit vorausgesetzt und das dauert dann schon ein paar Tage bis Wochen. Man kommt als Interessent vom Tier immer wieder ins Tierheim und geht mit dem Hund Gassi, lernt alles kennen und dann kann man sich entscheiden. Dafür sind dann die Öffnungszeiten gedacht, an denen der Tierpfleger sich auch für die Vermittlung Zeit nimmt.

Gift Tie

Vermittlungskosten sind auch ein großes Thema 

Was auch immer wieder ein Thema ist, ist die Vermittlungsgebühr. Diese liegt je nach Tier zwischen 10€ bis zu 300€ ca. Diese ist nicht dafür da, das sich das Tierheim bereichern möchte. Die Gebühr ist auf der einen Seite dafür da, dass man sich nicht einfach ohne Gedanken ein Tier „anschafft“, sondern es denkt nur einen kleinen Teil von den Kosten, die das Tier verursacht hat. Die Kosten sind zum einen die Unterbringungskosten wie Futter, Wasser und Streu. Aber auch der Tierarzt kostet Geld, dazu gehören Untersuchungen, Impfungen und auch da Kastrieren. Aber auch das Entwurmen und notfalls was gegen Ungeziefer machen. Das sind kosten, die mit den Vermittlungskosten nur zu einem Teil gedeckt werden.

Die Vermittlungsgebühr ist nicht zu hoch und hat ja auch einem weiteren Zweck. Es wird so auch gewährleistet, dass weitere Tiere in der Not aufgenommen und versorgt werden. Das Tier ist bei der Vermittlung auch „Gesund“, sollten Krankheiten bekannt sein werden diese einen mitgeteilt, wenn das Tier schon vermittelt wird. Kranke Tiere werden aber nicht vermittelt, es gibt natürlich Ausnahmen, aber das wird einen vom Tierpfleger mitgeteilt. Und damit meine ich jetzt Beispiel „Chronische Augenentzündungen oder Krankheiten, die nicht mehr gehen.“ Aber das wird auch im Abgabevertrag festgehalten. Ansonsten sind die Tiere geimpft und kastriert, entwurmt und haben kein Ungeziefer. E gibt natürlich mit der Übergabe vom Tier, auch ein Impfausweis in denen alle Impfungen stehen.

Tierheim anschauen und ein Bild machen 

Als zukünftiger Besitzer möchte man natürlich auch wissen, wie das Tier lebt und wie das Tierheim ist. Edes Tierheim ist natürlich anders und je nach Größe auch einige Tierpfleger, die sich um die Tiere kümmern. Man kann sich die Tierheime anschauen, meistens zu den Öffnungszeiten. Bei der Anmeldung bespricht man das Anliegen, welches Tier man sich vorstellt und dann sollte man auch sagen, dass man sich gerne umschauen möchte. Man muss aber auf einige Sachen achten. Man darf bestimmte Bereiche nicht aufsuchen. Dazu gehören unter anderen die Quarantäne Station privat Bereiche und alle, wo ein Schild hängt, das man dort nicht reingehen darf.

Das hat aber nichts mit Verstecken zu tun, sondern zum einen wegen der Gesundheit der Tiere wie die Quarantäne Station. Dort sind nicht nur Tiere, die gerade ins Tierheim gekommen sind, sondern auch Tiere, die vielleicht krank sind oder auch operiert wurden und die ruhe brauchen. Da sind Besucher, nur stress und das muss vermieden werden. Aber man kann auch den Tierpfleger ansprechen und dann darf man auch die Kleintiere besuchen. Nach Absprache darf man dann auch mit den Hunden Spazieren gehen einige Tierheime setzen aber voraus, dass man an einen Infolehrgang teilgenommen hat. Das findet man aber auch auf der Webseite vom Tierheim. Auch kann man mit der Zeit, sich als Ehrenamtlicher dort einfindet. Ob jetzt für Hunde, die Katzen oder andren Tieren. So kann man sich seine eigene Meinung holen vom Tierheim und den Leuten die dort arbeiten. 

Die Entscheidung bis zum Einzuges des Tieres 

Wenn dann die Entscheidung gefallen ist, dass man sich verliebt hat in ein Tier, muss man je nach Tier Geduld haben, bis es einziehen darf. Es kommt auf da Tier an, wie die Vermittlung läuft. Ist das Tier schon freigegeben oder kann man das erst Reservieren? Bei Hunden dauert die Vermittlung etwas länger, man muss den Hund erst Kennenlernen, schauen, ob die Chemie auch stimmt. Auch wenn man am liebsten sofort das Tier mitnehmen möchte, man sollte einige Besuche einplanen und vor allem auch auf die Tierpfleger hören. Wenn dann der Tag gekommen ist, wird natürlich zuerst der Papierkram und der Vermittlungsvertrag erledigt und auch die Bezahlung der Vermittlungsgebühr wird erledigt. Danach wird einen das Tier mit den Unterlagen übergeben und man kann sich auf den Weg nach Hause machen.

Das Tierheim steht einen aber immer zur Seite. Egal ob man Fragen oder Sorgen hat, aber auch andere Rückmeldungen werden gerne angenommen. Man wird auch nach der Vermittlung betreut. Das macht die Tierheimarbeit aus, dass man nach dem Vermitteln des Tieres nicht in Stich gelassen wird. Ich kann das Tierheim Euch nur ans Herz legen, wenn ihr Euch für ein Tier entscheidet.

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