Tiere und der letzte Schritt – der Tod und die Bestattung

Jeder der ein Haustier hat, muss sich irgendwann mit dem Thema Tod und die Beerdigung beschäftigen. Es gibt irgendwann immer die Situation, wenn das geliebte Tier stirbt, aus welchen Gründen auch immer, das man sich um den Verbleib vom Tier kümmern muss, Viele Möglichkeiten hat man natürlich nicht, denn die Gesetze sind anders geworden. Man kann das Tier beim Tierarzt lassen, wenn es verstorben ist, es ins Tierheim bringen wo es eine “Sammelstelle” gibt oder man wird das Tier auf einen Tierfriedhof beerdigen lassen.  

Es kommt immer auf die Persönliche Situation und den Wunsch an, was man für sein Tier haben möchte. Leider ist das auch oft die Kosten frage, die man nicht außer Augen lassen sollte. Jede Entscheidung kostet natürlich Geld, und welche es gibt möchte ich in diesen Artikel etwas erklären. Gerne dürft ihr mir eure Erfahrungen und Meinungen mitteilen. Oft sind die Erfahrungen unterschiedlich und auch die Kosten unterscheiden sich vom Tierarzt zu Tierarzt, oder von Stadt zur Stadt. Egal wie man sich entscheidet, jeder muss für sich und sein Tier das entscheiden, was man möchte. 

Darf man ein Tier im Hausmüll entsorgen 

NEIN, darf man nicht und das sollte man auch nicht. Das ist Geschmacklos und natürlich auch Verboten. Nach dem Tierkörperbeseitigungsgesetz ist das nicht erlaubt. Auch das Vergraben im Wald oder auf anderen Plätzen die dafür nicht vorgesehen sind (wie der Tierfriedhof) ist es nicht erlaubt und es ist eine Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld von bis zu 15.000 Euro, die einen Drohen. 

Bestattungen im eigenen Garten ist für kleine Tiere erlaubt, ohne dass man eine Genehmigung haben muss. Aber wer sein Tier beerdigen möchte auf eigenen Boden, muss sich an einige Regeln und Gesetze halten, die man vorher bei seiner Stadt erfragen sollte. Bei Katzen ab Katzengröße braucht man eine Erlaubnis vom zuständigen Veterinäramtes, das Amt erlaubt das in der Regel, wenn das Tier nicht an einer meldepflichtigen Krankheit gestorben ist. Jedoch sollte man sich darüber Rechtzeitig informieren damit es keinen Ärger gibt. 

Das Grab darf sich nicht auf einem Grundstück befinden, das zu einem Wasser- und Naturschutzgebiet gehört. Die Leichengifte können das Gewässer und den Boden verschmutzen. Und das Grab muss mindestens 2 Meter von öffentlichen Wegen entfernt sein.  Mindestens einen halben Meter tief muss das Grab sein und mit viel Erde bedeckt sein damit kein Tier das ausgraben kann. Das Material in das, dass Tier beerdigt wird muss leicht verrottet. Wolldecken, Zeitungen oder Handtücher sind dafür gut geeignet. 

Ich würde selber nicht auf dem eigenen Grundstück beerdigen, dafür sind die Auflagen schon viele und ich hätte Angst, dass es von einem anderen Tier wieder ausgegraben wird. Es ist nicht einfach, daher würde ich einen Tierfriedhof wählen, in denen alles eingehalten wird. 

Tierfriedhof und wie läuft die Bestattung 

Es gibt immer mehr Tierfriedhöfe die man für sein geliebtes Tier nutzen kann. Es werden von der Stadt dafür Plätze auf einem Gelände angeboten und je nach Tier und Größe auch für einige Jahre angeboten. So kann ich für Kiel reden, dort habe ich einen Hund beerdigen lassen und es war damals eine gute Entscheidung und ich musste nichts machen. Habe dafür Bestatter beauftragt die mir Zuhause alles erklärt haben, meinen Hund mitgenommen haben und er dann Beerdigt wurde und ich dann alles noch Schriftlich bekommen habe. Die Grabdauer für meinen Hund war 7 Jahre. Es kommt aber auf das Tier und das Gewicht an. 

Man kann aber auch das verstorbene Tier zu dem Tierfriedhof bringen, wenn man einen Termin ausgemacht hat. Dort bekommt man auch Handgefertigte Särge für die Tiere. Die Tiere werden dann in aller Stille beerdigt, man kann da natürlich dabei sein, wenn man das möchte. Man kann dann noch entscheiden ob man ein Einzelgrab haben möchte, das man dann auch mit einem Stein und Blumen verzieren kann, oder man nimmt den Platz unter dem grünen Rasen. Dann weiß man aber nicht wo das Tier liegt. Blumen können dann nur an einer vorgesehenen Stelle abgelegt werden. Beides wird aber mit Würde gemacht und im Sinne des Besitzers. 

Die Preise sind natürlich unterschiedlich und richten sich vom Kleintier bis zu Hunden über 50kg. Und ob eben das Gemeinschaft Grab oder ein Einzelgrab. Preise sind von 19 Euro bis über 300 Euro.  Und dazu kommen dann eben noch Gebühren wie das Öffnen und Schließen der Gräber und dann noch der Sarg und Gedenkstein oder einem Metall Schild. Aber die Preise kann man bei der Stadt erfragen. 

Möchte man noch ein Beerdigungsinstitut dazunehmen, kommen hier natürlich noch weitere Kosten. Aber die übernehmen dann alles, vom Abholen des geliebten Tieres bis zur Beerdigung und den ganzen Erledigungen vom Papierkram. Auch hier hilft die Stadt einen weiter, dass man das richtige Beerdigungsinstitut findet, die das für einen übernehmen. 

Es gibt auch Möglichkeiten das man einen besonderen Sarg oder eine Urne nimmt. Je nachdem was der Persönliche Geschmack und Wunsch ist. Das kann man mit den Bestattern besprechen und es wird dann das was möglich ist umgesetzt. 

Einäschern ist auch möglich und man muss dann nur entscheiden was man mit der Asches des Tieres machen möchte. Hier gibt es keine Gesetzlichen Vorschriften und auch darf man die Asche im Meer oder See verstreuen. Oder man nimmt die mit nach Hause oder lässt sich da Schmuck draus machen. Für mich wäre das zwar Persönlich keine Lösung, aber wenn jemand das möchte, wird das eben auch angeboten. 

Das Tier beim Tierarzt lassen 

Es gibt aber auch die Möglichkeit, das geliebte Tier beim Tierarzt zu lassen. Das kostet auch etwas, denn der Tierarzt muss das Tier ja auch dem Abdecker übergeben aber die kosten sind dafür geringer. Jedoch weiß man was dann passiert, die Tiere werden verbrannt. Es gibt kein Grab usw. Aber nicht immer hat man eben die Möglichkeiten für eine Beerdigung oder das nötige Kleingeld. Alternativ kann man das verstorbene Tier auch im Tierheim abgeben, dort befindet sich eine Sammelstelle für tote Tiere. Ich denke jeder weiß, dass das keine gute Lösung ist, aber oft hat man keine andere Möglichkeit. Gerade wenn man nicht genug Geld für mehr hat. 

Schämen sollte man sich nicht, man liebt sein Tier egal für was man sich entscheidet. Es muss eben für jeden das Vertretbar sein, was man möchte. Verurteilen sollte man auch niemand dafür. Wichtig im Ganzen ist nur, das man sein Tier liebt und nicht vergessen tut. Dann ist alles gut. 

Gott erwartet von seinem Dienern, dass sie Tiere gut behandeln (2.Mose 23:15; 5.Mose 25:4; Sprüche 12:10) 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

CommentLuv badge

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.