Tipps für das BARFEN der Katze

BARFEN ist ein interessantes Thema. Ich habe drüber schon auf meinen Blog geschrieben. BARF eine gesunde artgerechte Fütterung. Ich habe das Thema aufgegriffen, weil ich meinen Hund damals anders ernähren wollte. Es gibt aber auch die Möglichkeit seine Katzen anders zu ernähren und zu BARFEN. Ich habe damit jetzt die ersten Erfahrungen gesammelt, auch wenn nicht alle meiner Katzen das fressen. Ich habe 2 Katzen, die das ganz und gar nicht angerührt haben, schade aber nicht jedes Tier mag rohes Fleisch.  Doch möchte ich das Thema BARF für Katzen jetzt aufgreifen, man sollte sich vor dem Füttern schon etwas damit auseinandersetzen und sich informieren. Grundwissen und das weitere Vorgehen ist schon wichtig. Es gibt dafür auch tolle Bücher in den man noch nützliche Sachen erfahren kann.

BARF für Katzen – Anfänger Tipps

Man braucht gerade für den Anfang etwas mehr Zeit, das man das Futter für die Katzen fertigbekommt. Man sollte sich natürlich davor auseinandersetzen, was man füttern kann, worauf man achten, sollte damit die Katzen auch auf Dauer gesund ernährt werden und keine Mangelerscheinungen bekommt. Gedanken sollte man sich natürlich drüber machen, damit auf Dauer seine Katze damit zu auch glücklich ist. Fragen wie „Was kommt noch zum Fleisch in den Napf?“ welche Zusätze brauche ich, was ist gesund und was mag meine Katze. Das muss man sich aneignen und raus finden.

Man kann sich aber auch Hilfe holen, wenn man selber nicht klar oder weiter kommt. In fast jeder Stadt gibt es dafür Leute, ansonsten kann man über das Internet schauen. Hilfreich sind auch Shops, die das Fleisch dafür verkaufen. Dort habe ich viele nützliche Tipps und Information bekommen.

Grundrezept, Fertigbarf und Komplettpräperate

Für den Anfang würde ich selber zu Fertigbarf raten, man kann aber auch die anderen Schritte gehen. Man kann für den Anfang etwas rohes Fleisch zum Probieren und als Snack geben. Bitte aber nicht über einen längeren Zeitraum nur das Fleisch Füttern, da fehlen dann Nährstoffe und Vitamine, die für das Tier wichtig sind.

Eignen tut sich für das Kennenlernen Fleisch vom Schlachter oder Metzer, nur keine Innereien. Wenn die Katze das gut annimmt, kann man dem Komplettpräperate zugeben. Damit bekommt die Katze alles Wichtige zugeführt, was sie braucht. Wichtig, wenn man Fertigbarf nimmt, darf man den keine Komplettpräperate zugeben. Das wäre für das Tier nicht gesund.

Es gibt Katzen die mögen Fleisch in Stückchen und kauen diese auch sehr gerne. Aber es kann auch vorkommen das die Katzen, das nur gewolftes Fleisch fressen. Das muss man ausprobieren, sollte die Katze beides mögen, kann man das gut Mischen und abwechselt Füttern.

Grundwissen zu den Fleischsorten und mehr

Muskelfleisch wie Herz, Magen und Zunge kann man abwechselt füttern und auch vermischen. Bitte kein Wildschwein füttern und Schweinefleisch ist mit Vorsicht zu genießen. Man sollte das Fleisch ca. 3 bis 5 Mal im Monat füttern. Ab und zu auch größere Fleischstückchen verfüttern, damit reinigt die Katze beim Kauen die Zähne und das Zahnfleisch.

Innereien sind unter anderen Leber, Milz, Niere, Lunge und Hirn. Haben verschiedene Nährstoffe. Jedoch sollte man Leber nicht in großen Mengen füttern.  Man sollte die Innereien immer wechseln, dass es nicht immer nur eine Sorte gibt.

Tierisches Fett ist in Proteinen aus Muskelfleisch und Innereien ein sehr wichtiger Energielieferant für die Katzen. Jedoch ist es sehr wichtig,  für die Aufnahme der fettlöslichen Vitaminen und dringenden Fettsäuren gesichert ist. In einer Mahlzeit sollte man  zwischen 9 bis 16 % Fett sorgen, das kann fettiges Fleisch, aber auch Tierfett sein. Je nach Katze muss man auf 10% achten, wie aktive Katzen, alte oder Kranke Tiere und Babys. Übergewichtige Katzen sollte man natürlich weniger Fettanteil geben, da reichen 9%.

Jedes Fleisch hat natürlich einen anderen Fettgehalt. Huhn, Pute und Kaninchen haben weniger Fettanteil als Ente und Lamm. Das muss man bei der Fütterung mit beachten. So muss man bei Fettigen Fleisch nicht noch extra Fett zu füttern. Wenn der Fettgehalt nicht reicht, kann man das mit Tierschmalz wie Schweineschmalz zugeben. Das sollte aber keine Gewürze, Kräuter und Zwiebeln enthalten. Auf der Verpackung oder den Nährwerttabellen kann man gut die Werte zum Fettanteil erfahren und das dann ausrechnen. Es sind zwar nur Durchschnittswerte, aber damit kann man das grob durchrechnen für seine Tiere. Hilfreich sind aber auch Fettrechner die einen dabei helfen.

Öle nimmt man zum Ausgleich der Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren verwendet. Es ist aber kein Fettersatz oder soll Energie liefern. Die pflanzlichen Öle die man meistens selber auch nicht nimmt, sind ungeeignet. Geeignet für Katzen sind Lachsöl und Grünlippenmuschelöl die als einzige Supplemente Sinn machen. Man nimmt in der Regel pro 1 kg Fleisch, 1g Lachsöl als Richtwert. Man braucht also sehr wenig vom Öl, man sollte hier auch keine großen Flaschen kaufen, da die Öle schnell ranzig werden. Man kann das super mit einer Einwegspritze Dosieren und den Rest kann man auch einfrieren.

Das Öl dient zum Ausgleich der Fettsäuren, besonders das Lachsöl und frischer Lachs/Fisch bringt Vitamin D in den Napf.  Fisch hat zwar auch Omega-3-Fettsäuren, aber der Gehalt schwankt  je nach Fisch, so das der Gehalt nicht ausreichend ist. Man kann aber auch Lachsöl-Kapseln nehmen, je nach  Dosierung zwischen 1 Kapsel bis 2 Kapseln.

Knochen sorgen für Kalzium und Phoshor, Magnesium, Kalium und Zink im Futter. Das Kauen von Knochen kann der Katze bei der Pflege von Zähne und Zahnfleisch sorgen und stärkt die Kiefermuskulatur. Man kann Hühner-, Putenhälse, Hühnerschenkel und Flügel nehmen. Es sollte aber nicht mehr als 5 bis 10 % in der Katzenmahlzeit zugefügt werden. Diese Knochen sollte man niemals erhitzen, dann können diese Splittern. Daher nur roh Füttern. Wichtig aber auch, wenn man zu viel Knochen füttert kann das eine Verstopfung verursachen. Katzen sind auch beim fressen unterschiedlich, einige fressen diese und andere verweigern Knochen. Man muss aber nicht unbedingt Knochen füttern.  Die Nährstoffe bekommt die Katze auch durch das Füttern vom Fleisch.

Fisch sorgt für das fettlösliche Vitamin D und wird von Katzen in der Regel sehr gerne gefressen. Man kann ca. 200g Fisch im Monat verfüttern, größere Mengen sollte man nicht Verfüttern da Fisch ein Enzym enthält das Vitamin B zerstört und würde auf Dauer einen Mange hervorrufen.  Für den Anfang sollte man kein reines Fischgericht nehmen, sondern Fisch als kleine Menge dazufüttern.

Taurin ist lebenswichtig und kann von der Katze nicht alleine Produziert werden. Es kann durch das Muskelfleisch ausgeglichen werden oder man kauft es in Pulverform und gibt das zum Futter zu. Mangel an Taurin kann Herzerkrankungen, Augen Erkrankungen und die Fortpflanzung hervorrufen. Man sollte die Menge von 9,9 bis 50 mg pro Kilogramm der Katze am Tag rechnen. Man kann das Taurin auch durch Grünlippmuschel ersetzen, hier sind auch ausreichend Taurin enthalten. Es sollten 1,5g Taurin auf 1 kg Futter verwendet werden.

Ballaststoffe sollte man nur Füttern wenn die Katze keine Probleme mit dem Kotabsatz hat. Es sollten aber auch nicht mehr als 5% Gemüse sein die man dem Futter zugibt. Reis, Kartoffeln, Getreide und Nudeln sollte man nicht geben, da man ja eigentlich roh Füttert. Man sollte nur Gemüse nehmen, meistens sind das Karotten, Kürbis, Gurke, oder Zucchini. Das sind die Sorten die oft Gefüttert werden. Man kann die Sorten gerieben, püriert oder in kleine Stücke gefüttert werden. Leinsamen sind auch geeignet, hier sollte man aber nicht mehr als 5% nehmen, diese sollten aber auch gut eingeweicht sein. So lange bis diese kein Wasser mehr aufnehmen. Aber auch hier muss man genau drauf achten, dass die Katze keine Verstopfung bekommt, daher immer lange und gut einweichen und notfalls drauf verzichten wenn die Katze das nicht verträgt.

 

Kommentare 1

  • Huhu..

    OK. Sehr interessant. Vieles wusste ich jetzt noch nicht und wäre für meinen Mann sicherlich sehr interessant. Er hat auch eine Katze, um denen er sich ganz alleine kümmert. Einen Informativen Blog hast du. Ich würde ja mal gerne mehr über kleintiere „Nagetiere“ erfahren wollen. Vielleicht hast du da ja auch ein paar Tipps 😉

    Alles liebe

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