Trennungsangst beim Hund

Trennungsangst, das haben leider immer wieder Hunde, die schlechte Erfahrungen gemacht haben. Oft kommt das bei Hunden, vor die mal ins Tierheim abgeschoben wurden, oder in Pflegestellen, weil sie nicht mehr gehalten werden konnten. Gründe gibt es sehr viele, auf diese möchte ich nicht eingehen. Aber ich finde das sehr gut, wenn man einen älteren Hund ein Zuhause gibt. Und damit man nicht verzweifelt und doch den Hund wieder abgibt, wenn es Probleme mit der Trennungsangst gibt, möchte ich ein paar Tipps geben. Wichtig ist, nicht aufgeben und immer kleine Schritte gehen. Am besten sich auch Hilfe holen damit dass auf langer Sicht besser wird. Hilfreich sind Hundeschulen, die einen begleiten und weitere Tipps geben können.

Was ist Trennungsangst bei Hunden?

Trennungsangst ist bei Hunden recht einfach erklärt. Hunde, die unter der Trennung zum Besitzer also zum Menschen leiden, haben extrem Stress. Das kann sich durch unterschiedliches Verhalten beim oder vom Hund zeigen. Es kann sein, das der Hund durch die Wohnung rennt und jault und weint und einfach nicht zur Ruhe kommt und damit auch viel Krach macht. Oder er räumt Mülleimer aus, nimmt die Wohnungseinrichtung auseinander. Der Hund versucht damit, den Stress abzubauen. Oft entwickeln die Hunde in den ersten Monaten dieses Verhalten, wenn der Hund zu früh den Besitzer zu oft gewechselt hat und man ihn nicht vorsichtig an das alleine Bleiben gewöhnt. Das wird immer schlimmer, wenn der Hund wieder abgegeben wird, weil man damit nicht zurechtkommt. Oft ist der Hund einfach nur verunsichert.

Wodurch kommt diese Trennungsangst, wie wird das ausgelöst?

Es kann vorkommen, wenn der Hund zu früh in einer fremden Umgebung war und dort alleine gelassen wurde. Es kann aber auch vorkommen, dass man eine Zeit zu Hause war wegen Urlaub oder Krankheit und dann wieder arbeiten muss. Der Hund hat sich an die Aufmerksamkeit gewöhnt und auf einmal muss er wieder alleine klarkommen. Er fühlt sich dann im Haus alleine und einsam und muss damit zurechtkommen.

Wie äußert sich beim Hund die Trennungsangst?

Meistens tritt das bei jungen und ausgewachsenen Hunden vor. Die Hunde merken sofort, wenn man das Haus verlassen möchte. Sie laufen dem Besitzer hinterher. Folgen einen auf Schritt und tritt und versuchen so die Kontrolle zu behalten. Der Hund kann durch den Stress auch unrein werden, setzen Kot aber auch Urin im Haus ab. Bellen und weinen ohne Pause und es kann auch so weit kommen, das der Hund das Haus verunstaltet. Macht Kissen, Sofa oder auch andere Möbel kaputt. Versuchen die Tür aufzubekommen, kratzen dran und hören gar nicht mehr auf. Hier muss man in sehr kleinen Schritten auf den Hund eingehen, mit Hilfe von Hundetrainer Schritt für Schritt das lernen. Den als Mensch ist man auch oft schnell an seinen Grenzen und bestraft den Hund dafür. Das muss man unterbrechen und zusammen mit dem Hund den richtigen Weg lernen.

Gibt es für solche Hunde mit Trennungsangst Hilfe?

Ja die gibt es. Es muss einen aber klar sein, das dieser Weg sehr viel Zeit und Geduld kostet. Man muss also bereit sein, seinen Hund zu helfen und mit ihn zusammen einen neuen Weg zu gehen. Man muss sich aber auch im Klaren sein, das es immer mal einen kleinen Schritt zurückgibt. Und das das Lernen mit dem Hund zusammen auch recht lange dauern kann. Nur nicht den Mut verlieren und den Hund nicht aufgeben.

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