Vestibularsyndrom – Schlaganfall

Die Gesundheit, beim Tier ist diese genauso wichtig wie bei uns Menschen. Das Einzige, der Mensch muss für das Tier reden und dem Tierarzt vermitteln. Man muss das Verhalten, Krankheitsanzeichen und alles gut Merken (oder aufschreiben) und dem Tierarzt dann davon berichten. Ich möchte heute auf das Thema Gesundheit – Vestibularsyndrom eingehen. Auf das Thema bin ich durch eine Freundin gekommen, deren Katze auf erst Verdacht einen Schlaganfall hat. Der Katze geht es so weit gut, sie wird wieder stärker und das Immunsystem muss wieder aufgebaut werden. Ich gehe aber etwas auf die Krankheit Vestibularsyndrom ein. Es gibt natürlich sehr vieles zum Thema, das würde im Ganzen aber einen Artikel sprengen.

Angst, hat mein Tier ein Schlaganfall…..

Die Symptome sind von Tierärzten einfacher für uns Menschen auch als Schlaganfall beschrieben. Das ist verständlicher. Aber in der Regel sind diese bei Katzen und Hunden kaum vorkommend. Die Symptome sind aber doch sehr ähnlich wie bei unseren Anzeichen. Man versteht das so deutlich besser, als wenn der Tierarzt einen von Vestibularsyndrom erzählt, was nicht leicht ist zu verstehen.

Kann es jedes Tier treffen mit dem Vestibularsyndrom?

Ja, jedes Tier kann an dieser Störung erkranken, am Häufigsten trifft es aber alte Hunde und Katzen im mittleren Alter. Katzen trifft das eher im Spätsommer und Herbst.

Wie entsteht die Erkrankung?

Das Gleichgewichtsorgan kann durch viele Erkrankungen Schäden und Symptome verursachen. Der gestörte Gleichgewichtssinn kann von einer Infektion bis hin zu Krebs und einer Vergiftung kommen. Es gibt aber keinen Grund, warum die Krankheit ausbricht. Bis jetzt kann niemand das genauer erklären

Wie erkennt man die Krankheit, wie sieht man die Erscheinungen?

Die Krankheit trifft mit viel Angst plötzlich zu. Es ist wie ein Schlaganfall, erst ist das Tier normal, gut drauf und rennt viel und dann in der nächsten Minute kann das Tier nicht mehr aufstehen. Es kann sein, das es den Kopf zur Seite hält, aber auch das Ohr kann schief gehalten werden.

Das Tier kann oft nicht gerade laufen und torkelt etwas. Wenn das Tier schwer betroffen ist, kann es oft gar nicht mehr aufstehen oder läuft im Kreis. Umfallen ist leider auch oft aufgetreten. Augenzucken sind oft der Beginn der Symptome, hören aber nach ein paar Tagen wieder auf.  Trinken und Fressen sind meistens normal, man sollte aber dem Tier eine Erleichterung bringen, und Ihnen Futter und Wassernapf in die Nähe stellen.

Wie behandelt man das Vestibularsyndrom?

Leider gibt es hier keine Behandlung.Es ist hart das zu hören, das Gute aber es kann sich von alleine selber normalisieren. Innerhalb von 2 Tagen sollte man eine Besserung feststellen und innerhalb von 10 Tagen sollte das eine schnelle Normalisierung bis zum Normalzustand erfolgen. Das Ganze, bis es fast wieder normal ist, kann schon mal 4 Wochen dauern. Es kann aber auch vorkommen, dass der Kopf ständig leicht schief gehalten wird.

Man sollte das Tier aber auf jeden Fall dem Tierarzt sofort vorstellen und jede Veränderung ob besser oder schlechter festhalten. Die Genesung dauert einfach und bedarf auch sehr viel Pflege und Fürsorge. Es kann je nach Schwere natürlich auch eine stationäre Aufnahme in der Tierklinik erfolgen, gerade wenn das Tier nicht alleine frisst, trinkt und man merkt, dass es dem Tier so gar nicht gut geht. Dann kann es sein das eine Infusion gegeben werden muss.

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