Zweite Meinung vom Tierarzt holen

In letzter Zeit lese und höre ich immer wieder, dass man mit seinem Tier beim Tierarzt war. Gut, das passiert täglich, ich meine das aber so das nicht was „Einfaches“ an Krankheit ist, sondern schon etwas Schlimmeres. Ob jetzt ein Tumor, ein Herz Problem oder eine andere schwierige Situation, die man mit dem Tier und der Krankheit hat. Im ersten Moment beim Tierarzt, wenn er einen die Diagnose mitteilt, hat man meistens einen Schock. Man muss es verdauen und meistens auch noch eine weitere Entscheidung treffen. Doch ich kann jeden nur raten, nimmt Euch Zeit. Verdaut das, versucht den Kopf zu sortieren, bevor man dann die Entscheidung trifft. Ausgenommen natürlich, das Tier leidet gerade akut und quält sich. Dann sollte man nicht warten und im Sinne vom Tier handeln. Auch wenn es schwer ist.

Jedoch wenn man vielleicht hört, dass es evtl. ein Tumor ist. Krebs, oder eine andere schwere Krankheit ist, sollte man sich sammeln. Bevor dann eine Entscheidung fällt zur Behandlung, kann ich nur sagen, holt Euch noch eine zweite Meinung ein. Das kostet natürlich weiter Geld, aber man kann so sicher sein, dass es auch wirklich was Schlimmes ist. Eine zweite Meinung von einem anderen Tierarzt kann hilfreich sein. Wenn größere Operationen oder eine große Therapieform ansteht, ist dass für den Moment die bessere Lösung. Gebt bitte nicht auf. Es kostet natürlich Zeit und Geld, aber das Tier wird es Euch danken. Solltet Ihr Fragen haben, schreibt mich einfach an. Wenn ich kann, gebe ich weitere Tipps oder auch Gruppen auf Facebook die vielleicht helfen können.

Warum ist die zweite Tierarzt Meinung die richtige?

Wir Menschen machen dass schon lange, dass man sich eine zweite Meinung einholt. Beim Tier sollte man dass auch machen. Die zweite Meinung kann bei der Beurteilung der Notwendigkeit, Risiken und die Chancen vom Tier hilfreich sein. Schwere Operationen können nicht nur die Tumore sein, sondern auch Gelenksoperationen und Probleme mit der Wirbelsäule. Sinnvoll ist es vor allem auch, wenn man die erste Diagnose hat, dass man sich dann einen Tierarzt sucht, der viel Erfahrungen damit hat. Evtl. auch einen Tierarzt, der selber nicht operiert. Hier sollte man sich erkundigen, was andere Tierhalter für Erfahrungen haben. Auf Facebook gibt es verschiedene Gruppen, die einen bei der Suche helfen können.

Eine Frage, die man seinem Tierarzt stellen sollte „Würden Sie ihr Tier auch so behandeln oder operieren lassen?“. Wie die Antwort ist, kann man natürlich nicht sagen, es kommt aber auch drauf an, wie der Tierarzt ist. Meistens kennt man seinen Tierarzt schon länger und weiß, wie er drauf ist und wie ehrlich er ist.

Wenn der Tierarzt keine klare Diagnose stellen kann, sollte man unbedingt sofort noch einen anderen Tierarzt aufsuchen. Es kann für Tiere gefährlich werden, wenn ein Tierarzt keine richtige Diagnose stellen oder finden kann. Das Tier muss sonst unnötig Leiden und das sollte man vermeiden. Tierärzte bilden sich natürlich weiter, es gibt auch immer wieder Gebiete, die ein Tierarzt noch weiter interessiert und er sich da besonders weiter bildet.

zweite Meinung Tierarzt Katze

Den zweiten Tierarzt einschalten

Das Tier einfach nehmen und den zweiten Tierarzt aufsuchen. Es gibt immer offene Sprechstunden und man kann dann einfach hingehen und sagen, dass man ein Beratungsgespräch braucht. Bitte dem Tierarzt vom Anfang an sagen, worum es geht, offen und ehrlich sein. Und was man genau möchte, auch dass man eine zweite Meinung nach einer gründlichen Untersuchung haben möchte. Wichtig ist, lasst Euch, dass auch alles schriftlich geben. Welche Untersuchungen gemacht worden sind, welche Diagnose und welche Behandlung vorgeschlagen wird. Das macht ein Tierarzt zusammen mit der Rechnung fertig.

Sprecht auch mit dem Tierarzt die Ängste und Sorgen an, die man hat. Ein guter Tierarzt nimmt sich Zeit, erklärt einen die Diagnose und Behandlung sehr genau. Auch, welche Therapien und Behandlungen anstehen. Man sollte sich gut aufgehoben fühlen und dann mit der zweiten Meinung eine Entscheidung treffen. Sollte hier nun noch eine andere Diagnose raus kommen oder die Erste nicht bestätigen, kann man die nächsten Schritte planen.Hilfreich kann auch der Austausch mit anderen Tierhaltern sein. Auch hier gibt es verschiedene Foren oder Gruppen auf Facebook. Man wird dort gut aufgenommen, stellt sich und das Tier vor. Welche Diagnose gestellt wurde und was der Tierarzt sagt. Am Anfang ist das alles natürlich sehr viel und scheint einen zu erdrücken. Wichtig vor allem das man nicht alleine ist. Es kann helfen, vielleicht gibt es noch andere Therapien und Behandlungen? Gibt es vielleicht einen Tierarzt oder eine Tierklinik die damit Erfahrungen haben?

Kommentare 10

  • Wir hatten bis jetzt auch Glück und hoffe das es so bleibt.
    Würden aber im Notfall alles tun für die Katzen.

  • Danke für diesen Hinweis. Bisher hatten wir mit unserem Hund noch einen so brenzligen Fall. Er hatte mal komische Rückenschmerzen, die waren nach einer Spritze dann weg. Mir graut es echt davor, das der Hund einmal etwas Schlimmes bekommt und man solche tiefgreifenden Entscheidungen treffen muss. Lieben Gruß, Sandra

  • Eine Zweitmeinung hatte damals das Leben des Hundes meines Opa´s gerettet. Der wollte nämlich den Hund einschläfern lassen, und ein anderer Arzt bekam es mit einer Therapie wieder im Griff. Der Hund lebte noch 5 Jahre weiter.

    Leider kann man Ärzte jeglicher Art nicht immer trauen.

    • Ja leider. Es gibt auch schwarze Schafe. Aber toll das ihr die zweite Meinung geholt habt. So hatte man noch weitere schöne Jahre zusammen.

  • Zum Glück hatten wir bisher nicht wirklich zusätzlichen Bedarf, zum Tierarzt zu gehen, aber wenn, dann würde ich es sicher auch so machen. Hoffentlich bleibt unsere Maya noch lange fit.

    Liebe Grüße
    Jana

  • Warum sollte man bei Tieren etwas anders machen als bei Menschen? Gerade wenn man nicht so ein gutes Gefühl hat oder den Eidruck bekommt, dass ein Tierarzt nicht ganz ehrlich ist, sollte man einen zweiten Fachmann hinzuziehen.
    Gute beschrieben!
    Beste Grüße,
    Yvonne

  • Huhu. Besser kann man es nicht schreiben und ich kann diesem nur zustimmen. Hatten wir bei unserm Hund damals auch. Doch beide Ärzte waren der gleichen Meinung, was dem Tier betraf. In der Tierklinik war ich bis heute noch mit keinem Tier.

    Alles liebe

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